Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Die dieswöchige Ausgabe der ZDF-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY" hat – gemessen an den jeweils vorläufigen Ergebnissen – die höchste Reichweite seit Januar dieses Jahres eingefahren. Ab 20:27 Uhr sicherte sich das Magazin im Schnitt 5,51 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Sowohl bei allen als auch bei den Jüngeren erreichte die Produktion somit mit Abstand die Marktführung. Gemessen wurden 22,1 Prozent insgesamt und 18,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Insgesamt erreichte die von Rudi Cerne moderierte Sendung somit die beste Quote seit mindestens eineinhalb Jahrzehnten – soweit reichen entsprechende DWDL-Aufzeichnungen zurück.

Sehr gefragt war ab 22 Uhr dann auch das "heute journal", das noch 21,8 Prozent Marktanteil insgesamt und knapp 16 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte. Ohnehin waren Nachrichten und Einordnung am Tag der russischen Teilmobilmachung inklusive neuer Drohungen Putins gegen den Westen sehr gefragt. Vier der fünf meistgesehenen TV-Sendungen des Tages waren Nachrichten. So erreichte ein ARD-"Brennpunkt" im Ersten ab 20.15 Uhr im Schnitt 5,53 Millionen Zusehende (21,8%), die "Tagesschau" kam alleine im Ersten auf 5,47 Millionen. Im ZDF verfolgten im Schnitt 3,58 Millionen Personen "heute" um 19 Uhr (18,6%), "RTL Aktuell" sahen am Mittwoch im Schnitt etwas mehr als drei Millionen Leute.

Eher schwer tat sich indes der ARD-Mittwochsfilm "Check Out", der im Ersten um 20:30 Uhr anlief. Er kam auf 2,89 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, das hatte mäßige 11,6 Prozent Marktanteil insgesamt zur Folge. 5,1 Prozent wurden in der Altersklasse 14 bis 49 Jahre gemessen. Sehr gut zurückgemeldet hat sich indes die Vorabend-Krimireihe "Watzmann ermittelt". Sie sicherte sich ab 18.50 Uhr zwölfeinhalb Prozent insgesamt. Nur die Debütfolge 2019 war mit Blick auf den Gesamtmarktanteil noch stärker unterwegs. 2,42 Millionen schauten diesmal zu.

Stark unterwegs war zuvor zudem "Gefragt – gejagt" (15,1%) und auch im Nachmittagsprogramm haben sich die Dailys so langsam von der kleinen Delle, die durch die Pause entstand, erholt. Sowohl "Rote Rosen" als auch "Sturm der Liebe" erreichten am Mittwoch über zwölf Prozent und schlugen sich somit weitaus besser als die im Sommer getesteten Ersatzprogramme.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV