Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Die meistgesehene Fernsehsendung am Freitag war nicht etwa eine Übertragung der Winter-WM, sondern ein Krimi des Zweiten Deutschen Fernsehens. Gestartet um 20:15 Uhr, kam "Die Chefin" an diesem Tag auf durchschnittlich 5,99 Millionen linear Zusehende, das entsprach einem sehr starken Marktanteil in Höhe von 22,8 Prozent. Damit fiel die Gesamt-Quote höher aus als beim Staffelstart sieben Tage zuvor. 0,39 Millionen junge Zusehende brachten dem 60-Minüter im Schnitt sieben Prozent Marktanteil ein. Weitere ZDF-Erfolge am Freitag waren "Die Rosenheim-Cops" um 16:15 Uhr mit an die 24 Prozent, "SOKO Leipzig" um 21:15 Uhr mit 17,8 Prozent (4,64 Millionen) und am späteren Abend dann die Satire-Strecke. "heute-show" und "ZDF Magazin Royale" landeten insgesamt bei 4,20 und 2,05 Millionen Zusehenden.

21,5 Prozent erreichte die von Oliver Welke präsentierte Sendung bei den Jüngeren, Jan Böhmermann schloss sich ab kurz nach 23 Uhr mit wunderbaren 19,3 Prozent an. Bei "Aspekte" blieben ab 23:37 Uhr noch 9,6 Prozent der 14- bis 49-Jährigen dran. Im Schnitt holte diese Sendung mit ihren zurückliegenden fünf Ausgaben um die zehn Prozent in dieser Altersklasse.

Marktanteils-Trend: Aspekte

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Die Winter-WM lief am Freitag im Ersten. Keines der vier Spiele erreichte im Schnitt über fünf Millionen Zusehende. England gegen die USA, das um 20 Uhr deutscher Zeit angepfiffen wurde, kam auf eine durchschnittliche Reichweite in Höhe von 4,85 Millionen. 18,6 Prozent Marktanteil wurden insgesamt gemessen, 23,4 Prozent bei den Jüngeren. Das zweite Spiel der Niederlande (17 Uhr), diesmal gegen Ecuador, interessierte im Schnitt 3,87 Millionen Personen. Ermittelt wurden damit etwas mehr als 23 Prozent Marktanteil insgesamt und 26,5 Prozent bei den Jüngeren – der Top-Wert des Tages.

Denn das 14-Uhr-Spiel zwischen Gastgeber Katar und Senegal blieb bei den Jüngeren knapp hinter diesen Ergebnissen zurück. Gemessen wurden hier 25,9 Prozent bei den Jüngeren sowie insgesamt an die 23 Prozent. 2,21 Millionen Fans schalteten nachmittags ein. Die erste Partie des Tages, die um elf Uhr deutscher Zeit begann, holte indes 1,16 Millionen Menschen vor die Bildschirme. Hier blieben die Quoten unterhalb der 20-Prozent-Marke: Bei 18 und 17,2 Prozent.

Das Erste verpasste somit trotz der vier WM-Spiele sogar den Tagessieg mit Blick auf die Marktanteile. Mit im Schnitt 15 Prozent war man dem ZDF (15,6%) knapp unterlegen. Die Pole Position nahm man dafür bei den 14- bis 49-Jährigen ein. Hier lag Das Erste mit 16,7 Prozent weit vor RTL mit 8,8 und dem ZDF mit 7,8 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV