Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Alte Besen kehren (manchmal) gut – nun muss "gut" aber als dehnbarer Begriff verstanden werden – und ist sicher im Kontext zu sehen. Denn allein der Fakt, dass Das Erste schon mehrfach Alternativen zur 16:10-Uhr-Ausstrahlung von "Verrückt nach Meer"-Re-Runs suchte, zeigt, dass eigentlich noch Luft nach oben besteht. Jüngst liefen auf dem Sendeplatz alte Folgen der Krimiserie "Morden im Norden", die jedoch mit meist um die sechs Prozent oder etwas mehr bei Allen bei Weitem kein Hit waren. Seit zwei Wochen ist an derzeit WM-freien Tagen nun "Verrückt nach Meer" zurück und sorgte zumindest für eine leichte Verbesserung der Werte.

Am Freitag nun stiegen die Reichweiten erstmals auf mehr als eine Million. Im Schnitt schauten 1,06 Millionen Personen ab drei Jahren zu, die gemessene Quote betrug 8,6 Prozent. Somit blieb die Reihe aber weiterhin klar hinter den beiden frisch bis ins Jahr 2025 verlängerten Dailys zurück. Zuvor hatten nämlich "Rote Rosen" und "Sturm der Liebe" 10,2 und 11,7 Prozent Marktanteil eingefahren. 4,5 und 5,5 Prozent wurden bei den 14- bis 49-Jährigen gemessen.

Schwach schnitt am Freitag derweil das "Mittagsmagazin" ab 13 Uhr ab. Es kam insbesondere bei den Jüngeren auf keinen grünen Zweig, landete bei gerade einmal 2,8 Prozent. 0,64 Millionen Zuschauende ab drei Jahren sorgten für 8,2 Prozent. Auf 0,62 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer kam derweil das dreistündige "Punkt 12" bei RTL. Das Mittagsjournal aus Köln sicherte sich diesmal 10,8 Prozent in der Zielgruppe. Bei den Jungen stark war am Freitag auch "Punkt 6" am Morgen – hier standen 14,7 Prozent zu Buche. Die Folgeformate aus dem RTL-Newsstudio erreichten noch 9,8 und 8,2 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV