Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Trotz der Fußball-WM im Gegenprogramm hat RTL am Montag einen überzeugenden Tagesmarktanteil von 10,1 Prozent in der Zielgruppe erzielt und sich damit als stärkster Verfolger des ZDF in Stellung gebracht. Den Kölner Sender trennten jeweils fast drei Prozentpunkte von ProSieben und Sat.1. Zufrieden kann man bei RTL etwa mit dem Abschneiden des neuerlichen "Wer wird Millionär?"-Specials sein: Für die "Promis zwischen Tränen und Triumph" interessierten sich um 20:15 Uhr immerhin 740.000 Menschen zwischen 14 und 49 Jahren, die für einen Marktanteil von 10,9 Prozent sorgten.

Insgesamt schalteten im Schnitt 2,84 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein, sodass auch hier ein zweistelliger Marktanteil drin war. Abseits des Fußballs war nur die "Mordkommission Istanbul" stärker: Diese kam um 20:15 Uhr im Ersten zunächst auf 3,28 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, ehe eine weitere Wiederholung noch von 3,08 Millionen gesehen wurde. Der Gesamt-Marktanteil zog ab 21:42 Uhr auf überzeugende 14,1 Prozent an. Bei den Jüngeren hatte die Krimireihe mit Werten von 4,0 und 4,2 Prozent allerdings keine Chance.

Bei RTL lief es am Montag aber auch abseits von "WWM" gut: So war "RTL aktuell" mit 3,29 Millionen Personen die meistgesehene RTL-Sendung des Tages. In der Zielgruppe lag der Marktanteil bei sehr guten 15,2 Prozent. Später punktete auch "GZSZ" mit 14,5 Prozent. Und am Nachmittag verzeichnete "Barbara Salesch - Das Strafgericht" gar einen neuen Reichweiten-Rekord: 920.000 Zuschauerinnen und Zuschauer entschieden sich für die Gerichtsshow. Dazu kommt ein sehr guter Marktanteil von 14,5 Prozent in der Zielgruppe.

Erfolge feierte der Kölner Sender zudem mit "Punkt 12", das im Vorfeld mit 15,1 Prozent Marktanteil so gut abschnitt wie seit zwei Monaten nicht mehr. Dazu kommt, dass "Punkt 6" und "Punkt 7" in den Morgenstunden mit Werten von 12,7 und 10,2 Prozent einen guten Tag erwischten. Erst mit "Punkt 8" ging der Magazinschiene die Puste aus: Hier ging der Marktanteil auf sehr schwache 5,3 Prozent zurück, insgesamt schalteten im Schnitt nur 170.000 Menschen ein. Das "Sat.1-Frühstücksfernsehen" war zudem nicht zu schlagen: Hier lag der durchschnittliche Marktanteil am Montag bei 20,3 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV