Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Wenn die Handball-Übertragung in der Primetime beim jungen Publikum 30 Prozent Marktanteil erzielt, dann ist natürlich klar, dass für die Konkurrenz deutlich weniger als gewöhnlich vom Kuchen übrig bleibt. Dementsprechend gab's durch die Bank auch geringere Quoten als zuletzt. "Wer wird Millionär?" bei RTL kam als stärkster Verfolger zwar trotzdem auf ordentliche 11,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, eine Woche zuvor standen aber noch über 16 Prozent auf dem Konto.

Bei ProSieben musste sich "Young Sheldon" nach zwei starken Wochen mit zweistelligen Marktanteil diesmal mit 7,6 und 7,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen zufrieden geben. Danach ging's noch deutlich weiter runter: "United States of Al" kam nicht über 5,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus, die "Simpsons" floppten ab 21:53 Uhr mit 4,3 Prozent, "The Orville" erreichte danach zunächst 5,7 und dann 7,1 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe.

Ganz schwach präsentierte sich Sat.1, wo eine Wiederholung des Films "Abi '97 - Gefühlt wie damals" um 20:15 Uhr bereits nicht über 4,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus kam, ehe die erneute Ausstrahlung von "Fack ju Göhte 3" ab 22:12 Uhr sogar nur 3,9 Prozent Marktanteil erzielte. Kabel Eins erreichte 4,4 Prozent mit "Batman Begins" und dann 4,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen mit "Phantom-Kommando" und kann damit eher zufrieden sein als Sat.1.

Vergleichsweise unbeeindruckt zeigten sich "Die Geissens" bei RTLzwei. Die absolute Reichweite in der Zielgruppe 14-49 lag sogar minimal höher als in der vergangenen Woche. Die Marktanteile fielen zwar etwas geringer aus, mit 4,9 bzw. 4,8 Prozent lagen sie aber trotzdem über dem Senderschnitt. Vox erreichte mit Familie Töpperwien zum Start in den "Goodbye Deutschland"-Abend 6,3 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, eine weitere "Goodbye Deutschland"-Folge zwischen 21:33 Uhr und 22:36 Uhr lag bei 6,1 Prozent, ehe es danach auf 5,0 Prozent hinab ging.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV