
Jeweils nur 3,8 Prozent Zielgruppen-Marktanteil (14-59: bessere 5,7 und 7,5%) sicherten sich die beiden RTL-Gerichtsshows von mit Barbara Salesch und Ulrich Wetzel am Dienstagnachmittag zwischen 15 und 17 Uhr. Bezogen auf die 14- bis 49-Jährigen waren dies die schwächsten Quoten des laufenden Jahres. 60.000 und 70.000 Personen dieses Alters sahen zu. Insgesamt lief es mit rund 760.000 und 1,15 Millionen zusehenden Menschen relativ normal. Die fehlenden jungen Zuschauerinnen und Zuschauern sind möglicherweise in einer sehr starken Live-Biathlon-Übertragung des ZDF begründet.
Der Mainzer Sender kam am Dienstag ab 14:30 und bis 16:30 Uhr auf etwas mehr als 20 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. 3,24 Millionen Menschen schauten insgesamt zu. Für das ZDF war das nicht das einzig erfreuliche Ergebnis des Tages: Die "SOKO Köln" landete ab kurz nach 18 Uhr bei 3,81 Millionen Zuschauenden (20,6%), ab kurz vor halb acht Uhr abends steigerten sich "Die Rosenheim-Cops" sogar auf 4,23 Millionen. Die dazwischen gezeigten Nachrichten erreichten im Mittel 4,05 Millionen. Die drei ZDF-Sendungen sicherten sich drei der vier besten Reichweiten des Tages, nur die "Tagesschau", die allein im Ersten von rund 4,7 Millionen Personen wurde, war noch stärker.
Gut schnitt auch ZDFneo ab. Hier war ab 20:15 Uhr eine alte "Marie Brand"-Folge zu sehen. Sie erreichte rund 1,66 Millionen Zusehende, was zu 6,4 Prozent Marktanteil bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern führte. Ab 21:45 Uhr schloss sich das in Staffel zwei startende "Deadlines" mit einem Doppelpack an. Die Reichweiten sanken rasch, auch innerhalb der Ausstrahlung. Auf 0,35 und 0,15 Millionen. Auch bei den Jüngeren kam das Format Linear auf keinen grünen Zweig: 30.000 und 20.000 Menschen schalteten ein.
Zurück aber nochmals zum Nachmittags-Programm: In Sat.1 tat sich "Britt" um 16 Uhr sehr schwer. Der Talk landete bei den klassisch Umworbenen bei nur etwa zweieinhalb Prozent. "Mein Mann kann" sicherte sich ab 19 Uhr ebenso schwache 2,4 Prozent. Besser lief es abends für "Navy CIS" und "Navy CIS: L.A." – die US-Krimis bescherten dem Privatsender ordentliche 6,8 und 6,0 Prozent. 1,5 und 1,3 Millionen Personen ab drei Jahren sahen die Serien. Immerhin gesamt kamen sie also auf ansehnliche Reichweiten.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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