Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit einem Themenabend rund um die Frage "Können wir Krieg?" hat Das Erste zum Start in die neue Woche schlechte Quoten eingefahren. Die gleichnamige Doku erreichte zu Beginn der Primetime lediglich 1,85 Millionen Menschen, 440.000 davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Beim Gesamtpublikum lief es mit 6,8 Prozent schlecht. Beim jungen Publikum war das Interesse höher, wie wurden immerhin 7,7 Prozent erzielt, ein großer Erfolg war die Doku damit aber natürlich nicht. 

Louis Klamroth hat das Thema im Anschluss in "hart aber fair" noch weitergedreht und mit seinen Gästen darüber gesprochen, ob Deutschland Krieg kann bzw. Krieg können muss. Dabei stieg die Reichweite zwar auf 2,07 Millionen, aber auch das entsprach nur enttäuschenden 7,8 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen ging der Marktanteil zudem auf 6,1 Prozent zurück. Erst die "Tagesthemen" konnten den Marktanteil beim Gesamtpublikum auf 10,3 Prozent steigern, hier sahen 2,17 Millionen Menschen zu. 

Richtig stark lief es für Das Erste dagegen am Vorabend. "Wer weiß denn sowas?" verzeichnete 3,25 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 20,0 Prozent Marktanteil. "Morden im Norden" steigerte sich im Anschluss sogar noch auf 3,39 Millionen, aufgrund der insgesamt höheren TV-Nutzung sank der Marktanteil aber leicht, dennoch waren noch immer sehr gute 16,5 Prozent drin. Bei den 14- bis 49-Jährigen blieb der Krimi mit 6,4 Prozent blass und halbierte den Wert des Show beinahe, "Wer weiß denn sowas?" lag zuvor bei 12,0 Prozent. 

Die meisten Zuschauenden erreichte am Montag das ZDF. "Was wir verbergen – Ein Fall für Katharina Tempel" kam auf 5,80 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, damit waren für die Mainzer 21,1 Prozent Marktanteil drin. Nach einem ebenfalls erfolgreichen "heute journal" hielt "Mission: Impossible - Fallout" am späten Abend noch 1,72 Millionen Menschen vor den TV-Geräten, damit erreichte das ZDF aber nur noch 11,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen holte der Blockbuster 7,9 Prozent. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;