Mediengruppe RTL/ProSiebenSat.1 © Mediengruppe RTL/ProSiebenSat.1
TV-Nachwuchs

TV-Nachwuchs: Danach suchen die privaten Sender

 

Als vergleichsweise gute Arbeitgeber und Ausbilder gelten in der Branche nach wie vor die Sender, allen voran die großen Gruppen. DWDL.de hat nachgefragt, wo derzeit die Schwerpunkte liegen und welches Studium die Sender emfpehlen.

von Jochen Voß
26.11.2010 - 09:31 Uhr

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Foto: Photocase© Photocase/apfelholz
Hört man sich in der TV-Branche um, so gehen die Meinungen über die Qualität von Ausbildungen auseinander. Vor allem an den betrieblichen Ausbildungen scheiden sich die Geister. Während die einen beklagen, dass  kleinere Produktionsunternehmen häufig nur schwer bestimmte Standards waren können, sehen andere darin eine gute Möglichkeit, die Mitarbeiter von der Pike auf so auszubilden, wie es das jeweilige Unternehmen erfordert.

Keine Diskussion gibt es allerdings hinsichtlich der Ausbildungen, die die beiden großen Sendergruppen – Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 – selbst anbieten. Aufgrund der Größe der beiden Konzerne sind die Standards verhältnismäßig hoch und der Einblick in die verschiedenen Segmente der Branche ist weit. Rund 100 Azubis, Volontäre und Trainees bildet ProSiebenSat.1 derzeit insgesamt am Standort München aus. Bei RTL haben in diesem Jahr  64 Azubis und Volontäre ihre Ausbildung begonnen.


Wie groß die Chancen sind, am Ende der Ausbildung auch einen Arbeitsplatz im Konzern zu bekommen, ist unterschiedlich. "Ob wir einen Auszubildenden übernehmen, hängt von vielen Faktoren ab", erklärt RTL-Sprecher Konstantin von Stechow. „In den letzten Jahren haben wir die meisten unserer Auszubildenen in der Mediengruppe RTL Deutschland übernehmen können. Einige wenige wurden mit unserer Unterstützung bei anderen Medienfirmen im Kölner Raum vermittelt", so von Stechow weiter. Auch bei ProSiebenSat.1 ist man bestrebt, "so viele Auszubildende, Trainees und Volontäre wie möglich" zu übernehmen, sagt Personalleiterin Heidi Stopper. Im vergangenen Jahr lag die Übernahmequote bei den Volontären laut Unternehmensangaben bei 80 Prozent.

Für die Zukunft sieht man in der Mediengruppe RTL einen erhöhten Personalbedarf vor allem im redaktionellen Bereich, sowie in den Bereichen IT und Nachrichtentechnik. Bei ProSiebenSat.1 lautet das neue Schlagwort auch in Sachen Ausbildung „TV 3.0“. "Für Nachwuchskräfte ist es wichtiger denn je, dass sie in der Lage sind, Inhalte plattformübergreifend zu denken", erklärt Heidi Stopper. "Wir müssen unsere Zielgruppen über alle Plattformen abholen. Das ist einer unserer Schwerpunkte in der Ausbildung". Daher hat der Münchner Konzern die Volontärsausbildung neu aufgesetzt.

 

Lesen Sie auf der folgenden Seite, welche Studiengänge die beiden Konzerne für eine Karriere im Sender empfehlen.

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