Überraschender Abschied: Ulrike Leibfried steigt zum Monatsende aus der Geschäftsführung von UFA Fiction aus. Wie die Produktionsfirma am Montag mitteilte, will sich Leibfried künftig wieder ihrer eigenen Produktionsfirma Area 46 widmen, die sie 2010 gründete. Insgesamt sechs Jahre lang war Leibfried für die UFA tätig. "In dieser intensiven Zeit ist es uns gemeinsam gelungen, das Unternehmen inhaltlich strategisch neu auszurichten und unseren Stoffen sowie den Geschichten, die wir erzählen, einen modernen Sound zu verleihen", sagte sie.

Eine Zusammenarbeit wird es aber auch hier geben - in Form eines First-Look-Deals. Ziel sei es, "die erfolgreiche Zusammenarbeit auch künftig fortzuführen und gemeinsam neue Projekte zu entwickeln", erklärte die UFA in einer Mitteilung. Zugleich stellte sie klar, dass Leibfried die von ihr verantworteten Projekte weiterhin produzentisch begleiten. Dazu zählt auch "Game of Keys", eine neue Serie für den Streamingdienst Prime Video, die auf dem mexikanischen Erfolg "El juego de las llaves" beruht. Deren Veröffentlichung ist voraussichtlich für das zweite Halbjahr 2026 geplant.

"Für mich ist nun der richtige Moment gekommen, die Geschäftsführung abzugeben und mich wieder ganz auf meine eigene kreative Arbeit als Produzentin zu konzentrieren", begründete Ulrike Leibfried ihren UFA-Abschied. 

Sascha Schwingel © UFA Sascha Schwingel
Sascha Schwingel, CEO der UFA, sagte: "Ulrike Leibfried hat die UFA Fiction in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt und weiterentwickelt. Mit ihrer kreativen Kraft, ihrer klaren Haltung und ihrem feinen Gespür für relevante Stoffe hat sie entscheidend dazu beigetragen, dass die UFA Fiction heute für moderne, mutige und erfolgreiche Erzählwelten steht. Für ihre herausragende Arbeit und die vertrauensvolle Zusammenarbeit danke ich ihr sehr. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit dem First-Look-Deal auch künftig eng verbunden bleiben und gemeinsam neue Projekte entwickeln werden."