Anfang des Jahres hat die ARD auf ihrer Programmpräsentation auch eine Neuverfilmung von Donna Cross' Bestseller "Die Päpstin" angekündigt. Constantin Film hatte den Stoff schon einmal in einen Kinofilm gegossen, nun soll die Produktionsfirma eine Serie produzieren. Aktuell sammelt man diverse Förderungen ein. Schon vor einigen Wochen hatte der FFF Bayern die Zusagen über eine Förderung in Höhe von eine Million Euro gemacht. Und auch aus Berlin und Brandenburg fließt nun Geld. 

Das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert die Produktion der Serie mit zusätzlich 300.000 Euro, das geht aus der neuesten Mitteilung der Förderanstalt hervor. In der aktuellen Förderrunde wurden 5,63 Millionen Euro vergeben, die höchste Einzelförderung erhielt dabei ein geplanter Kinofilm über das Miniatur Wunderland, hinter dem die Letterbox Filmproduktion steht. Für dieses Projekt hat das Medienboard 850.000 Euro zugesagt. 

In der kommenden Serie "Die Päpstin" übernimmt Jella Haase die Hauptrolle. Die Regie in den sechs Folgen führt Katrin Gebbe nach Drehbüchern von Headautorin Liz Lake und Nicki Bloom. Das Projekt entsteht als deutsch-tschechische Koproduktion. Constantin-Boss Oliver Berben hatte Anfang des Jahres eine Verfilmung "auf unfassbar freche, moderne und politisch sehr inkorrekte Weise" angekündigt. Man wolle mir der Serie auch eine "starke Brücke zum Heute" schlagen. 

"Die Päpstin" (Original: "Pope Joan") erzählt eine große Täuschung in der Geschichte der Kirche: Eine Frau in Männerkleidung steigt zur mächtigsten Figur des christlichen Reiches auf: zur Päpstin. Die Geschichte ist eine der bekanntesten Legenden der Kirchengeschichte. Nach heutigem Kenntnisstand hat es aber niemals eine Päpstin gegeben.