Am 25. April 1966 ist das ARD-Magazin "Report Mainz" erstmals auf Sendung gegangen. Fast auf den Tag 60 Jahre später, am kommenden Dienstag (28. April) ist im Ersten die nächste neue Ausgabe zu sehen. Und darin wird man dann auch nochmal auf die eigene Historie zurückblicken. In der von Nadia Kailouli moderierten Jubiläumsfolge blickt die Redaktion auf die wichtigsten Recherchen der letzten sechs Jahrzehnte zurück.
Darüber hinaus zeigt man den Zuschauerinnen und Zuschauern, wie die Sendung vor 60 Jahren aussah - damals hieß das Format noch "Report Baden-Baden". Zum Jubiläum kommen neben dem langjährigen Moderator der Sendung, Fritz Frey, auch ehemalige Bundesminister zu Wort. Online stellt man dem Publikum ein umfangreiches Web-Special zu 60 Jahren "Report Mainz" zur Verfügung.
Und dann will man mit einem neuen Look in die Zukunft gehen. Studio und Grafiken der Sendung, also auch der Fuchs, das Wappentier von "Report Mainz", erhalten ein Upgrade. Dies wird aber noch nicht bei der kommenden Ausgabe zu sehen sein, sondern später in diesem Jahr. Ein fixes Datum für den optischen Relaunch gibt es noch nicht.
SWR-Intendant Kai Gniffke sagt zum Jubiläums des Formats: "Seit 60 Jahren steht Report Mainz für investigative Recherchen, die Missstände aufdecken, Machtmissbrauch offenlegen und gesellschaftliche Debatten anstoßen. Exzellenter Journalismus wie dieser ist das Fundament unserer Demokratie - kritisch, unabhängig und mutig." Und ARD Programmdirektorin Christine Strobl betont die Bedeutung der Politikmagazine für den Senderverbund: "Politikmagazine wie 'Report Mainz' gehören zur DNA der ARD - sie sind ihre DNA. Wenn man über einen solchen Geburtstag nachdenkt, wird einem bewusst, wie lange und wie viel investigative Arbeit hier geleistet wurde. Das ist der Kern des Journalismus. Journalismus darf sich nicht am Mainstream oder an dem orientieren, was gewollt ist, sondern muss immer wieder unbequem sein. Und genau das ist 'Report Mainz' - mit voller Leidenschaft, voller Berechtigung und seit vielen Jahren."
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