Die Dreharbeiten für das sechsteilige Drama "Hamburg Days" sind angelaufen. Die Idee zur Serie hatte Benjamin Benedict, sie basiert auf der Autobiografie von Klaus Voormann mit dem Titel "Warum spielst du Imagine nicht auf dem weißen Klavier, John?", der hier auch als Berater mit an Bord ist. Thematisch geht es um die frühen Bandjahre der Beatles und ihre Freundschaft zu einer jungen deutschen Künstlergruppe.

Nun hat man bekannt gegeben, wer die Beatles verkörpern wird: Rhys Mannion übernimmt die Rolle von John Lennon, Ellis Murphy spielt Paul McCartney und Harvey Brett verkörpert George Harrison. Ebenfalls zum Ensemble gehören Louis Landau als Stu Sutcliffe sowie Patrick Gilmore als Schlagzeuger Pete Best. Die deutschen Rollen übernehmen unter anderem Luna Jordan als Astrid Kirchherr, Casper von Bülow als Klaus Voormann sowie Laura Tonke als Astrids Mutter Nielsa Kirchherr.

Die Serie erzählt von den legendären Nächten in den verrauchten Clubs des Hamburger Rotlichtviertels St. Pauli, wo die junge Band auf die Kunstszene der Stadt traf. Laut offizieller Beschreibung begleitet „"amburg Days" die Entwicklung "einer rauen Teenagerband hin zum größten Musikphänomen der Welt". Im Fokus stehen dabei nicht nur die Musiker selbst, sondern auch die kreative Wechselwirkung mit Voormann und Kirchherr, die den Stil und das Image der Beatles nachhaltig prägten.

Die Drehbücher stammen von Jamie Carragher, inszeniert wird das Projekt von Christian Schwochow („The Crown“) und Laura Lackmann. Für die Musik zeichnet der BAFTA-prämierte Produzent David Holmes verantwortlich. Klaus Voormann selbst begleitet die Produktion als exklusiver Berater. Produziert wird die Serie von W&B Television und Turbine Studios, neben dem ZDF und der BBC ist auch AGC Television an Bord. Wann die Serie zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt.