Der Sport-Streamer Dyn führt zum Start der neuen Sport-Saison ab Mitte August ein neues Preissystem ein und bietet dann erstmals die Möglichkeit, nicht das Komplettpaket zu buchen, sondern sich auf eine Sportart zu beschränken. Das geht allerdings damit einher, dass das Komplettpaket teurer wird als bislang - und zwar ganz erheblich. Der Preis für das monatlich kündbare Abo von "Dyn All Sports" steigt von monatlich 19,50 Euro auf 29,50 Euro. Für das Jahres-Abo werden monatlich statt 14,50 Euro künftig 24,50 Euro fällig - umgerechnet entspricht das einer Preiserhöhung um 69 Prozent.

Den bisherigen Preis von 19,50 pro Monat bzw. 14,50 Euro bei Abschluss eines Jahresabos kann man nur behalten, wenn man sich künftig auf eine Sportart festlegt - sofern es sich um Basketball, Volleyball, Tischtennis oder Hockey handelt. Besonders im Handball-Bereich hat Dyn sein Rechteportfolio zuletzt ausgebaut - hier wird dann schon für das Einzelpaket bei monatlicher Kündbarkeit 24,50 Euro fällig, im Jahrespaket 19,50 Euro. Damit liegt das Handball-Paket also allein fünf Euro über dem bisherigen Gesamtpreis.

"Dafür erhalten sie Zugang zum umfassendsten Handball-Angebot eines Sportsenders. Kein anderer Anbieter bündelt ein vergleichbares Rechteportfolio", rechtfertigt Dyn die Preiserhöhung. National sind bei Dyn die Opel Handball-Bundesliga, die 2. Handball-Bundesliga, die Handball Bundesliga Frauen, der DHB-Pokal und der Rexel Super Cup zu sehen, dazu kommen international neben der Machineseeker EHF Champions League und der EHF European League auch die Spiele der deutschen Nationalmannschaften, darunter die EM der Frauen im Dezember 2026 und alle Spiele der Weltmeisterschaften der Frauen und Männer bis mindestens 2031. Zudem werde Dyn das Angebot an Dokumentationen und Hintergrundformaten an und zwischen den Spieltagen kontinuierlich ausbauen.

Neue Dyn-Preisstruktur © Dyn

Wer jetzt schon ein Jahresabo von Dyn hat, behält den alten Preis aber bis zum Ende der Laufzeit - und obendrein macht Dyn noch das Angebot, das Abo für 13,50 Euro im Monat für ein weiteres Jahr zu verlängern. Damit liegt für Bestandskunden der Komplett-Preis also für längere Zeit unter dem künftigen regulären Preis für die Einzel-Sportarten. Neukunden will man locken, indem man bei Jahres-Abos zwei Monate dazu schenkt. Und noch eine Neuerung: Jahresabos müssen künftig nicht mehr bei Abschluss für das gesamte Jahr am Stück bezahlt werden, sondern werden monatlich abgerechnet. Das teure All-Sports-Abo will man schmackhaft machen, indem man hier noch weitere Vorteile wie "exklusive Gewinnspiele und weitere Aktionen" verspricht, ohne hier konkreter zu werden.

Dyn-CEO Andreas Heyden sagt: "Mit unserem neuen Abomodell entwickeln wir Dyn konsequent weiter und schaffen mehr Wahlfreiheit für unsere Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig tragen wir der Entwicklung unserer Sportarten Rechnung: Insbesondere im Handball bieten wir heute das weltweit beste Angebot eines Sportsenders. Von den Handball-Bundesligen über die Champions League bis hin zu den deutschen Nationalmannschaften sehen Fans alle Spiele bei Dyn. Unser neues Modell verbindet Kundenorientierung mit einer nachhaltigen Wachstumsstrategie und schafft die Grundlage, gemeinsam mit unseren Partnerligen Reichweite, Relevanz und wirtschaftlichen Erfolg weiter auszubauen."