Die Bavaria Film steht vor großen Veränderungen. Vor einem Jahr haben Gesellschafter und Aufsichtsrat eine Strategie- und Strukturreform der Bavaria Film GmbH beschlossen, die eine Trennung in zwei autarke Einheiten vorsieht: Das Content-Geschäft sowie das Studio/Immobilien-Geschäft. Letztere soll CEO Christian Franckenstein veräußern. Eine Aufgabe, die sich ausgehen soll mit seinem im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag. Übrig bleibt dann das Content-Geschäft für das erst vor einigen Tagen der langjährige Spiegel TV-Macher Kay Siering als neuer Co-Geschäftsführer an der Seite von Julia Reuter angekündigt wurde.

Den bisherigen Umbau der Bavaria Film hat in den vergangenen Jahren auch Unternehmenssprecher Sebastian Feuß begleitet, der nach Unternehmensangaben das Haus im kommenden Oktober im besten gegenseitigen Einvernehmen verlassen wird. Feuß verantwortet die Unternehmenskommunikation der Gruppe seit 2015, steuerte in der Zeit die interne und externe Kommunikation und gestaltete die öffentliche Positionierung maßgeblich mit. Mit der Umstrukturierung der Bavaria Film Gruppe und dem damit einhergehenden Wegfall zentraler Holding-Aufgaben, entfällt diese Funktion künftig.

Christian Franckenstein © Bavaria
„Sebastian Feuß hat die Kommunikation unseres Unternehmens mit großer Expertise und persönlicher Integrität geprägt“; sagt Bavaria Film-CEO Christian Franckenstein. „Er hat die Bavaria Film Gruppe in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen mit klarer Haltung, hoher Professionalität und großem Engagement vertreten. Mit seiner strategischen Kommunikationsarbeit hat er die Positionierung unseres Unternehmens gestärkt und dessen Wahrnehmung nachhaltig geprägt. Für seinen außerordentlichen Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit danken wir ihm sehr herzlich.“

Sebastian Feuß, studierter Diplom-Journalist und vor dem Seitenwechsel Branchenjournalist bei „W&V“, spricht von einer bereichernden Zeit bei Bavaria Film: „Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, für mein großartiges Team sowie für die vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen in der gesamten Unternehmensgruppe. Gemeinsam haben wir in der internen und externen Kommunikation zahlreiche Entwicklungen vorangetrieben, Herausforderungen gemeistert und Erfolge gefeiert. Ich freue mich darauf, mich nun neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen.“