Der Sport-Streamer Dyn hat Probleme mit den Live-Übertragungen aus der Handball European League eingeräumt. Demnach sei es bei den Spielen der Vereine SG Flensburg-Handewitt und VfL Gummersbach am Dienstag zu technischen Störungen bei einem Dienstleister der European Handball Federation (EHF) gekommen, aufgrund dessen habe das für die Übertragung erforderliche Signal zunächst nicht zur Verfügung gestanden. Man selbst sei darüber auch nur "kurzfristig informiert" worden, heißt es vom Unternehmen. 

Die Folge: Fans der Vereine verpassten die Anfangszeit der Spiele. Gemeinsam mit allen Beteiligten habe man unmittelbar an einer Lösung gearbeitet, heißt es am Tag danach von Dyn. Tatsächlich konnte das Problem irgendwann behoben werden, sodass der Streamer die Übertragung im Spielverlauf doch noch aufnehmen konnte. 

"Wir bedauern, dass die Begegnungen dadurch nicht von Beginn an live zu sehen waren", entschuldigt sich Dyn jetzt bei seinen Kundinnen und Kunden. Gemeinsam mit der European Handball Federation werde man die Ursachen der Störung detailliert aufarbeiten, um vergleichbare Vorfälle künftig zu vermeiden. Flensburg setzte sich am Ende ziemlich klar mit 36:22 gegen den portugiesischen Verein AA Aguas Santas durch. Bei Gummersbach war es knapper, aber auch hier stand letztlich ein Sieg (34:30) gegen Naturhouse La Rioja Logrono aus Spanien. 

Die technische Störung kommt nur wenige Wochen nachdem Dyn ein neues Preissystem eingeführt hatte. Seither bietet man Kundinnen und Kunden an, nicht nur das Komplettpaket zu buchen, sondern sich auf einzelne Sportarten zu beschränken. Das ging damals auch mit rasant steigenden Preisen einher. Insbesondere für die Handball-Übertragungen verlangt Dyn seither deutlich mehr Geld (DWDL.de berichtete).