Ex-Fußballprofi Timo Hildebrand hat bald einen mehr oder weniger großen Auftritt in der ZDF-Krimiserie "SOKO Stuttgart". Der ehemalige Nationaltorhüter, der heute unter anderem ein veganes Restaurant in Stuttgart betreibt, spielt in der Ausgabe mit dem Titel "Das Wunder von Zechingen" mit. Die Folge ist ab dem 15. Oktober im Streamingportal des Senders zu sehen, die lineare Ausstrahlung erfolgt eine Woche später. 

Hildebrand spielt in der Folge den ehemaligen Fußballprofi Chris Aigner, der tot in einem Weinerntezuber aufgefunden wird - "offensichtlich wurde er erschlagen", heißt es in der Inhaltsbeschreibung des ZDF. Schnell beginnen die Ermittlungen: Wer hatte Grund, den Sportler zu töten?  Am Vortag hatte er in seinem Heimatort bei einem Fußballspiel teilgenommen, das im Zuge eines Jubiläums ausgetragen wurde: Vor 20 Jahren war es dem Verein gelungen, beim "Wunder von Zechingen" im DFB-Pokal die Bayern zu besiegen.

Auch Kommissarin Toni Kidane (Iman Tekle) und Streifenpolizistin Sibylle Beyer (Bärbel Stolz) hatten sich das Jubiläumsspiel angeschaut und mussten miterleben, wie die damaligen Profis von der aktuellen Frauenmannschaft des SV Zechingen auseinandergenommen wurden. Dann stellt sich heraus, dass es am Abend bei den Feierlichkeiten in der Vereinskneipe wohl hitzige Diskussionen gab - auch, weil das Opfer beim Spiel seine Tochter grob gefoult hatte.

Timo Hildebrand ist nicht für Ausflüge ins Fernsehen bekannt, in der Vergangenheit nahm er aber wenige Male an der Show "Joko & Klaas gegen ProSieben" teil. Die Rolle bei "SOKO Stuttgart" markiert nun sein Schauspiel-Debüt. Dass das ausgerechnet in dieser Serie stattfindet, überrascht dagegen kaum. Der ehemalige Torhüter lief mehr als 200 Mal für den VfB Stuttgart auf und wurde mit dem Verein auch Deutscher Meister.