Foto: PixelquelleGegen den ehemaligen N24-Moderator Markus Frick wurdelaut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Freitags-Ausgabe) eine Schadensersatzforderungen in Höhe von knapp 30.000 Euro eingereicht. Die Forderung stamme von einem Anleger, der sich von Frick geschädigt fühlt. Mit Forderungen weiterer Anleger soll dem Bericht zu Folge zu rechnen sein.

Frick, der bei N24 die Sendung "Make money" moderiert hat, wird vorgeworfen, in einem von ihm herausgegebenen kostenpflichtigen E-Mail-Dienst Aktien von Firmen mit zweifelhafter Geschäftsgrundlage hochgejubelt zu haben, wodurch Tausende Kleinanleger Schaden genommen haben sollen. Der Fall wird von der Finanzaufsicht überprüft.
 


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N24 hatte die Sendung "Make Money" im vergangenen Juni vorzeitig aus dem Programm genommen, als die ersten Vorwürfe gegen Frick publik wurden. Derweil prüft auch die Gemeinsame Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz der Landesmedienanstalten, ob es sich bei den Hinweisen auf den E-Mail-Dienst in Fricks Sendung um einen zulässigen Hinweis auf Begleitmaterial oder verbotene Schleichwerbung handelt. Mit einer Entscheidung der Medienaufsicht ist voraussichtlich im September zu rechnen.