Kofler verdoppelt seinen Premiere-Anteil
Der Geschäftsführer des Abo-Senders erhöht damit seine bisherige Beteiligung von 10,09 Prozent auf 20,46 Prozent. Kofler erwirbt den Anteil von der Investorengruppe Permira, dem Mehrheitsgesellschafter von Premiere. Damit hat Kofler eine Option, die ihm bereits bei der Neustrukturierung des Gesellschafterkreises von Premiere im Februar 2003 eingeräumt worden war, in vollem Umfang ausgeübt, wie der Sender am Sonntagvormittag mitteilte.Kofler wird mit dem künftigen Anteil von 20,46 Prozent zum zweitgrößten Gesellschafter des Unternehmens, Premira wird nach der Transaktion noch 54,76 Prozent halten. Die Anteile der weiteren Gesellschafter bleiben unverändert. Die Bayerische Landesbank und die HypoVereinsbank halten jeweils 10,00 Prozent, die österreichische Bank für Arbeit und Wirtschaft (BAWAG) 3,50 Prozent. Mit jeweils 0,64 Prozent sind Michael Börnicke, Geschäftsführer Finanzen, und Hans Seger, Geschäftsführer Programm, an Premiere beteiligt.
Die Transaktion soll in den nächsten Tagen abgeschlossen werden. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Den Erwerb der neuen Anteile finanziert Kofler vollständig aus eigenen Mitteln. Wettbewerbs- oder medienrechtliche Einwände erwartet Kofler nicht.
von 


