NBC Universal Global Networks Deutschland und Premiere haben ihre Verträge verlängert - "langfristig" wie es heißt, ohne eine genauere Angabe über die Laufzeit zu geben. Damit bleiben die beiden Sender "13th Street" und "SciFi" auch künftig bei Premiere empfangbar. Künftig werden sie zudem neben Kabel und Satellit auch via IPTV verbreitet.
"Damit unterstreichen wir unsere wichtige Partnerschaft mit Premiere und garantieren den zahlreichen Fans von 13th Street und SciFi langfristig ihre Sender über Premiere", so Katharina Behrends, Geschäftsführerin der NBC Universal Global Networks Deutschland GmbH. Ganz einfach dürften die Verhandlungen zwischen den beiden Partnern nicht gewesen sein. Bereits auf den Medientagen München 2006 sagte der damalige Premiere-Chef Georg Kofler, er wolle NBC künftig weniger bezahlen, nachdem die Sender inzwischen nicht mehr exklusiv bei Premiere zu sehen sind, sondern auch über einige andere Pay-TV-Plattformen.
Daneben hat Premiere auch die langjährige Partnerschaft mit den Universal Studios International ausgebaut und einen umfassenden Output-Deal vorzeitig verlängert. Zusätzlich zu den Pay-TV-Rechten für Kabel und Satellit umfasst das Paket nun auch die Rechte für die Verbreitung der via IPTV, mobile Endgeräte, und für Video-on-Demand-Angebote, die Premiere derzeit deutlich ausbaut.
Der Deal mit Universal umfasst etwa Filme wie "Mr. Bean macht Ferien", "American Gangster mit Denzel Washington und Russel Crowe, "Elizabeth: Das goldene Königreich" mit Cate Blanchett und Clive Owen und "Wanted" mit Morgan Freeman und Angelina Jolie. Anfang des Jahres konnte Premiere bereits einen Output-Deal mit Paramount verlängern. Dementsprechend zeigt sich Hans Seger, Vorstand Programm und Technik bei Premiere, auch erfreut: "Durch die Vereinbarungen mit Universal und Paramount haben wir auch weiterhin alle großen und erfolgreichen Studios langfristig unter Vertrag und können jeden Blockbuster und hochwertige Serien als TV-Erstausstrahlung zeigen."
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