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"Nicht akzeptabel"

ARD zieht Konsequenzen nach neuer Flaggenpanne

 

Nachdem am Donnerstag in den ARD-"Tagesthemen" erneut eine falsche Flagge zu sehen war, kündigt ARD aktuell-Chefredakteur Hinrichs nun personelle Konsequenzen an. Die Panne sei "nicht akzeptabel"

von Uwe Mantel
04.07.2008 - 14:09 Uhr

Screenshot: DWDL.de"Als ich es sah, dachte ich, das kann nicht wahr sein. Niemand von uns hätte für möglich gehalten, dass so etwas möglich ist", kommentierte Thomas Hinrichs, Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell und damit für die "Tagesthemen" zuständig, vor gerade mal rund eineinhalb Wochen im tagesschau.de-Blog die falsche Darstellung der Deutschland-Flagge im Nachrichten-Flaggschiff der ARD.

Ähnliches dürfte ihm auch diesmal durch den Kopf geschossen sein. Am Donnerstagabend war in den "Tagesthemen" erneut eine falsche Flagge zu sehen. Diesmal traf es das Banner der Vereinigten Staaten, das in der "Tagesthemen"-Version einen weißen Streifen zu viel hatte, wie unter anderem auch DWDL.de bereits berichtete.

Inzwischen meldete sich auch hier Thomas Hinrichs mit einer Stellungnahme zu Wort und bezeichnte die "erneute Panne" als "in der Tat nicht akzeptabel". Diesmal hat der Vorfall auch weitergehende Folgen: "Neben technischen Problemen hat es hier auch menschliches Versagen gegeben. Deshalb haben wir auch personelle Konsequenzen gezogen", so Hinrichs. Eine genauere Spezifizierung dieser personellen Konsequenzen gibt es bislang nicht.

Auch eine Erklärung, wie es zu der falschen Flagge gekommen sei, liefert die ARD nach: Die Ausstanzung sei größer gewesen als der Ausschnitt der dann eingefügten Fahne, heißt es in einer Mitteilung. Dadurch sei eine längliche Fläche darunter weiß geblieben, die wie ein zusätzlicher Streifen in der US-Flagge gewirkt habe.

Dass sowohl die Anmoderation als auch der Beitrag wie berichtet nicht in der Mediathek sowie auf tagesschau.de zu sehen sind, liege aber nicht an der erneuten Panne. Der Grund sei vielmehr, dass in dem Beitrag eine animierte Grafik des neuen Botschaftsgebäudes am Brandenburger Tor zu sehen gewesen sei, für die man keine Online-Rechte besitze.

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