Nach den Querelen im vergangenen Jahr ist die Spiegel Gruppe nun aus dem Sponsoring des Zeitschriften-Preises Lead Awards ausgestiegen. Das berichtet der Branchendienst "wuv.de". Neu in der Riege der Sponsoren ist hingegen in diesem Jahr die Mediengruppe Klambt. Gegenüber dem Branchendienst "Meedia" sagte ein Verlagssprecher: "Wir halten die Lead Awards für eine sehr gute Veranstaltung, die wir wegen ihres kreativen Ansatzes sehr gerne unterstützen".Das Engagement bewege sich im gleichen Umfang wie das der übrigen Sponsoren auch. Die Mediengruppe Klambt hat in den vergangenen zwei Jahren eine erstaunliche Entwicklung genommen. Mit den Titeln "OK!", "in" und "Grazia" verfügt das Unternehmen mittlerweile über People-Blätter in drei verschiedenen Preis- und Güteklassen. Nachdem "OK!" und "in" bereits ihr Publikum gefunden haben, ging auch die Premiere der deutschen Adaption des internationalen Titels "Grazia" im Februar vielversprechend über die Bühne. Mit dem Sponsoring der Lead Awards tritt das Unternehmen auch innerhalb der Branche deutlich sichtbar in Erscheinung.
Zu den weiteren Sponsoren des Preises, dessen Nominierungen am Freitag kommender Woche bekannt gegeben werden, gehören Gruner + Jahr, Condé Nast, die Bauer Media Group und der Jahreszeiten Verlag. Vergeben werden die Preise während einer Gala, die am 25. März in Hamburg stattfindet. Bereits im vergangenen Jahr wollte die Spiegel Gruppe als Hauptsponsor aussteigen, hat allerdings noch einmal Geld zugeschossen, um zu verhindern, dass die Veranstaltung wegen mangelnder Finanzmittel hätte abgeblasen werden müssen. Markus Peichl, Chef der Lead Academy ist mit der derzeitigen Finanzsituation laut "wuv.de" "sehr zufrieden".



