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Sonderschicht für "Niedrig & Kuhnt"

Sat.1 schließt sein Jugendamt mit sofortiger Wirkung

 

Fünf Folgen hielt Sat.1 durch, nun ist schon wieder Schluss. Die gefloppte Scripted Reality "Helft mir! Letzter Ausweg Jugendamt" ist schon heute nicht mehr im Programm. Stattdessen setzt Sat.1 wie RTL um 14:00 Uhr auf Ermittler...

von Alexander Krei
15.04.2013 - 11:20 Uhr

Die Entwicklung der Einschaltquoten sprach eine deutliche Sprache: Die neue Scripted Reality "Helft mir! Letzter Ausweg Jugendamt", die Sat.1 seit der vergangenen Woche auf dem einstigen Kallwass-Sendeplatz um 14:00 Uhr ausstrahlte, verlor von Tag zu Tag Zuschauer. Zuletzt waren gerade mal noch 790.000 Zuschauer dabei, in der Zielgruppe lag der Marktanteil bei weniger als sechs Prozent. Nach nur fünf Folgen hat man bei Sat.1 nun schon genug: Die von Imago TV produzierte Reihe wird nämlich mit sofortiger Wirkung abgesetzt, die letzte Folge lief somit bereits am vergangenen Freitag.

Ab heute übernehmen dafür alte Bekannte diesen Sendeplatz: "Niedrig & Kuhnt" werden nun ab 14:00 Uhr in Doppelfolgen ermitteln. Sat.1 schielt damit wohl auf so manchen Zuschauer, den man in der vergangenen Woche an RTL verloren hat. Die Kölner zeigen nämlich neuerdings die Ermittler-Doku "Die Trovatos" täglich um 14:00 Uhr - und konnten damit die Zuschauerzahlen im Vergleich zur bislang auf diesem Sendeplatz ausgestrahlten Reihe "Mitten im Leben" deutlich steigern. In Sat.1 ermitteln "Niedrig & Kuhnt" nun also in direkter Konkurrenz.

Eine verständliche Entscheidung, die aber auch kurios anmutet, immerhin hatte Sat.1 über Monate hinweg auf die Ausstrahlung von "Niedrig & Kuhnt" verzichtet, obwohl man auf dem ursprünglichen Sendeplatz des Formats um 17:00 Uhr bis heute keine echte Alternative etablieren konnte. Nach dem "Patchwork Family"-Flop ist die Ermittler-Reihe allerdings seit einigen Wochen wieder in Doppelfolgen im Programm - diesmal um 18:00 Uhr. Und durch das schnelle Aus von "Helft mir! Letzter Ausweg Jugendamt" gibt's nun also täglich gleich die vierfache Dosis. Nach eine tragfähigen Regelung für die Zukunft sieht das aber natürlich nicht aus.

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