Premiere finanziert und zeigt millionen-schwere Serie „Rome“

Logo: PremiereDer amerikanische Sender HBO, die britische BBC, Silvio Berlusconis RAI und Jan Mojitos EOS Entertainment standen bisher als Investoren bei der über 100 Millionen teuren Produktion „Rome“ fest. Nun bekommt die teuerste Serien-Produktion aller Zeiten auch noch eine Finanzspritze vom hiesigen Bezahlfernsehsender Premiere. Noch nie zuvor hatte sich die von Dr. Georg Kofler geführte Aktiengesellschaft an einer internationalen Produktion beteiligt.

„Premiere steht für erstklassige Fernsehunterhaltung und ‚Rome’ ist das TV-Ereignis des Jahres 2005. Wir freuen uns, dass wir diese hochkarätige Produktion mitfinanzieren und unseren Zuschauern schon Ende des Jahres präsentieren können“, sagte Hans Seger, Vorstand Programm bei Premiere, am Donnerstag in Unterföhring.

Die Serie um die ewige Stadt ist gerade abgedreht und wird Ende des Jahres bei Premiere ausgestrahlt. Das zwei Hektar große Filmset von „Rome“ ist das bislang größte in der Geschichte des italienischen Filmstudios Cinecittà, wo die ersten Folgen der Serie fertig gestellt wurden. In den USA startet die 12-teilige Serie auf HBO im September dieses Jahres. Allein für Werbung und Promotion der Serie hat der amerikanische Sender ein 50-Millionen-Dollar-Budget eingeplant.

„Rome“ ist die Saga zweier einfacher römischer Soldaten und ihrer Familien im Jahr 51 v. Chr. Die beiden englischen Schauspieler Kevin McKidd („Trainspotting“) und Ray Stevenson („King Arthur“) spielen die Hauptrollen in der internationalen Co-Produktion.