Viacom International Media Networks © VIMN
Geografisch fragwürdig

Für Viacom liegt Deutschland bald in Südeuropa

 

Viacom International Media Networks sortiert seine internationale Struktur neu. Das bisherige VIMN Northern Europe wird aufgelöst, das Deutschland-Geschäft wird künftig dem VIMN Southern Europe Cluster zugeordnet. Magnus Kastner geht.

von Uwe Mantel
04.04.2016 - 12:36 Uhr

Viacom International Media Networks baut seine Struktur um: War das internationale Geschäft bislang in fünf "Cluster" gegliedert, werden es künftig nur ncoh vier sein. Nicht mehr existieren wird künftig VIMN Northern Europe, wo bislang die Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Polen, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, den Niederlanden und Luxemburg gebündelt waren.

"VIMN wird auch weiterhin in allen aktuellen Märkten in Nordeuropa vertreten sein, lediglich die Reporting-Struktur wird von VIMN UK bzw. VIMN Southern Europe übernommen", heißt es dazu auf Anfrage gegenüber DWDL.de. Während die lokalen Ableger in Skandinavien und Polen künftig an VIMN UK unter der Leitung von David Lynn berichten, werden Deutschland, Österreich, die Schweiz und Benelux  dem VIMN Southern Europe Cluster zugeordnet - auch wenn die Länder geografisch kaum Südeuropa zugeordnet werden können.

Damit verschwindet zugleich auch der Posten von Magnus Kastner, der VIMN Northern Europe seit 2014 als Managing Director geführt hat. Er wird das Unternehmen zu einem noch nicht genau bestimmten Termin verlassen. "Wir sind dankbar für Magnus‘ Einsatz seit er 2014 die Führung in Nordeuropa übernommen hat, für die erfolgreichen Initiativen die wir mit ihm umgesetzt haben, sowie dafür, dass er uns durch diese Transitionsphase begleiten wird", heißt es vom Unternehmen.

Unter Kastner war die länderübergreifende Struktur der Viacom-Sendermarken wie MTV, Comedy Central oder Nickelodeon wieder etwas zurückgefahren worden. So wurden unter seiner Führung wieder General Manager für die einzelnen Regionen eingeführt, die in ihren jeweiligen Märkten freier handeln konnten, um so schneller auf regionale Herausforderungen reagieren zu können. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist in Berlin Mark Specht verantwortlich. Daran ändert sich auch durch die Umstrukturierung nichts. Berichten wird er aber künftig eben nicht mehr an Magnus Kastner, sondern an Raffaele Annecchino, der den Southern Europe Cluster aus Madrid leitet.

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