Deutlich mehr Zuschauer, weil bei einem größeren Network, hat "Commander in Chief", die neue ABC-Serie über Geena Davis als erste Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die gelungene Serie (DWDL berichtete) ergänzt das ohnehin erfolgreiche Drama-Lineup des Senders. Mit "Lost", "Desperate Housewives" und dem bald auch in Deutschland startenden "Greys Anatomy" besitzt der Sender ohnehin bereits - von Krimiserien abgesehen - die drei erfolgreichsten Serien im US-Fernsehen.
Die vierte und damit letzte Überraschung dieser TV-Saison im amerikanischen Fernsehen: Der FOX-Lückenfüller für "24". Die Zeit bis zum Beginn der fünften Staffel der Echtzeitserie kann man sich derzeit hervorragend mit "Prison Break" vertreiben. Schauspiel-Shootingstar und, laut Fernsehzeitschrift "Inside TV" the "hottest new face", Wentworth Miller, versucht in der Serie, seinen zum Tode verurteilten Bruder aus dem Gefängnis zu holen - indem er sich selbst in den Knast bringt. Die Zeit läuft, der gemeinsame Ausbruch ist das Ziel.
Auch andere neue Serien haben zweifelslos ihr Publikum gefunden. So z.B. die neue CBS-Comedy "How i met your mother" oder die deutlich veränderte zweite Staffel von "CSI: New York" (ebenfalls CBS), die weniger düster über die Bildschirme flimmert. Doch das bereits jetzt mögliche Fazit ist eindeutig: Das US-Fernsehen hat vier neue Hits in der laufenden Saison. Mindestens eine Serie ("Everybody hates Chris") hat schon einen Abnehmer in Deutschland gefunden. Es wäre wünschenswert, die anderen drei Formate würden das auch schaffen.
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