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Keine Einigung: AXN künftig nicht mehr bei Sky

 

Sony Pictures Television Networks und Sky Deutschland beenden ihre Zusammenarbeit: Nachdem Animax inzwischen zum VoD-Angebot umgewandelt wurde, verschwindet im Lauf des Oktobers auch der Sender AXN von der Sky-Plattform.

von Uwe Mantel
21.09.2016 - 12:00 Uhr

Sky baut in diesen Tagen die Zahl der eigenen Sender aus, bei den Partnersendern hingegen hat man vor einiger Zeit den Rückwärtsgang eingelegt. Nachdem Ende Juni bereits die Pay-TV-Sender von ProSiebenSat.1 aus dem Angebot verschwunden sind, wird auch der Sender AXN künftig nicht mehr via Sky zu empfangen sein. "Sky Deutschland und Sony Pictures Television Networks haben einvernehmlich entschieden, die Ausstrahlung des Senders AXN über Sky in Deutschland und Österreich zum 24. Oktober 2016 zu beenden", bestätigt man in einem gemeinsamen Statement gegenüber DWDL.de.

Damit wird die Zusammenarbeit zwischen Sony Pictures Television Networks und Sky im deutschsprachigen Raum komplett beendet. Der Sender Sony Entertainment Television, der mit seinem Schwerpunkt auf europäischen Serien sogar ein recht deutliches Alleinstellungsmerkmal bietet, wurde ohnehin nie via Sky verbreitet - und Animax ist seit der Umwandlung in ein Video-on-Demand-Angebot auch aus dem Sky-Angebot verschwunden.

Bei Sony gibt man sich trotzdem unverzagt: "SPTN wird seine bewährte Portfoliostrategie mit den starken und weltweit bekannten Entertainment-Marken AXN, Sony Entertainment TV und Animax weiter fortsetzen und bald zusätzliche Empfangsmöglichkeiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz bekannt geben", heißt es von dort. Unverändert ist AXN auch weiterhin etwa in den Pay-TV-Paketen von Vodafone Kabel Deutschland, Unitymedia, der Telekom und der Swisscom zu empfangen. Positioniert ist AXN als Sender für "Bad Boys". In Erstausstrahlung laufen dort Serien wie "Chicago P.D.", "House of Lies", "Kingdom" oder 50 Cents "Power".

Trotz des Rückbaus im Bereich der Partnersender sieht sich Sky weiter als "Nummer eins im Serien-, Film- und Entertainmentbereich" und verweist auf die neuen Sender, die man in Eigenregie gestartet hat - wie Sky Arts - oder die in Kürze noch starten. Neben Sky Cinema Family ist das vor allem Sky 1, wo man künftig auch mit non-fiktionalen Eigenproduktionen wie "MasterChef" punkten will. Zugleich setzt man auch im Fiktionalen zunehmend auf Eigenproduktionen wie "Babylon Berlin" oder "The Young Pope".

Am Nachmittag aktuell im DWDL.de-Interview: Constanze Gilles, VP Partner Channels bei Sky Deutschland.

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