Matthias Brandt im Polizeiruf 110 © BR/Erika Hauri
"In intensiven Gesprächen"

"Polizeiruf": BR zeigt Verständnis für Brandt-Abschied

 

Weil Matthias Brand den "Polizeiruf 110" nicht als Lebensaufgabe betrachtet, wie er sagt, will er die erfolgreiche Krimireihe bald verlassen. Der BR zeigte dafür nun Verständnis. Derzeit werde über den Zeitpunkt des Ausstiegs gesprochen.

von Alexander Krei
11.01.2017 - 11:39 Uhr

Der Bayerische Rundfunk gibt sich mit Blick auf den nahenden Abschied von Schauspieler Matthias Brandt aus dem "Polizeiruf 110" gelassen. "Die Redaktion ist in intensiven Gesprächen mit Matthias Brandt, der nach langer und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem BR ans Aufhören denkt. Über Art und Zeitpunkt des Ausstiegs sind wir mit ihm derzeit im Austausch", erklärte die "Polizeiruf"-Redaktion des BR.


Und weiter: "In jedem Fall sind von Frühjahr an noch mehrere 'Polizeirufe' mit Matthias Brandt geplant - eine Reihe, die ihm Gelegenheit geboten hat, mit den besten Regisseuren Deutschlands und fantastischen Kreativen zusammenzuarbeiten. Bei den vielen nationalen und internationalen Angeboten, die Matthias Brandt erhält, ist es verständlich, wenn er nach all den Jahren auch andere Rollen annehmen möchte."

Brandt hatte der "Süddeutschen Zeitung" bestätigt, dass er der ARD-Krimireihe den Rücken kehren will. Zugleich sagte er, dass es keinen abrupten Abschied geben werde. "Fernsehkommissar ist bei uns lustigerweise eine eigene Berufsbezeichnung. Ich würde mich aber nur ungern davon dauerhaft prägen lassen. Noch lieber als Polizist bin ich nämlich Schauspieler", erklärte Brandt, für den es eigenen Aussagen zufolge immer klar war, dass der "Polizeiruf" keine Lebensaufgabe für ihn sein werde.

Sein Rückzug ist auch aus Quotensicht ein Verlust: Zuletzt verzeichnete der Münchner "Polizeiruf" fast neun Millionen Zuschauer - damit war er im vergangenen Jahr der erfolgreichste Krimi der Reihe.


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