Eurovision Song Contest © EBU
Wer nimmt am Vorentscheid teil?

Schreiber will ESC-Spekulationen nicht bestätigen

 

Im Februar soll sich entscheiden, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten wird. Die "Bild" spekuliert nun schon mal über mögliche Teilnehmer, doch ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber will die Namen noch nicht bestätigen.

von Alexander Krei
27.12.2017 - 10:29 Uhr

Nach gleich mehreren hinteren Platzierungen beim Eurovision Song Contest will die ARD den Vorentscheid zum Grand Prix im kommenden Jahr einmal mehr verändern. In ihrer aktuellen Ausgabe spekuliert die "Bild"-Zeitung jetzt über die möglichen Teilnehmer und nennt etwa die aktuelle "The Voice"-Gewinnerin Natia Todua sowie Ivy Quainoo, die bereits die erste Staffel der Castingshow von ProSieben und Sat.1 gewonnen hat.

Mit Michael Schulte soll zudem ein weiterer ehemaliger "Voice"-Kandidat ins Rennen gehen. "Bild" nennt außerdem die junge Soul-Rockband Steal a Taxi, den Balladensänger Rick Jurthe und die Volksmusik-Boygroup VoXXclub. Auf DWDL.de-Nachfrage wollte der NDR die von der Zeitung genannten Namen allerdings zunächst nicht bestätigen. Stattdessen verweist der Sender auf einen Kommentar des ARD-Unterhaltungskoordinators Thomas Schreiber, der im "Prinz"-Blog erschienen ist.

"Zu den Spekulationen wird sich der NDR zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern – aus einem einfachen Grund: von den 6 Teilnehmern am Vorentscheid haben sich bislang 4 zurückgemeldet", erklärt Schreiber darin. Erst wenn alle Bestätigungen vorliegen, werde man diese bekanntgeben - das sei "as soon as possible" geplant. Anders als zunächst geplant, sollen nun übrigens sechs statt fünf Kandidaten am deutschen ESC-Vorentscheid teilnehmen, wie der Unterhaltungschef bestätigte.

Die Grenze sei jedoch angehoben worden, weil Fans gefordert hatten, dass es mehr als fünf Teilnehmer sein sollen und nicht, weil man nachträglich jemanden reingenommen habe. "Alle Leute, die im Workshop waren und deren Videos der internationalen Musik-Jury und dem Eurovisions-Panel zur Entscheidung vorgelegt wurden, waren bereits bei den 211 Videos enthalten, die dem Eurovisions-Panel in der ersten Runde vorgestellt wurde", stellt Thomas Schreiber in seinem Kommentar klar.

Wer Deutschland letztlich beim Eurovision Song Contest in Lissabon vertreten wird, soll sich übrigens am 22. Februar entscheiden. Die Live-Show wird diesmal in Berlin stattfinden.

Teilen

Kommentarbereich anzeigen
Montags: Aktuelles aus dem Milliardengeschäft Sport - präsentiert von Eurosport zum Sports-Update Dienstags: Neuigkeiten aus der Fernseh- und Medienlandschaft Österreichs zum Austria-Update Mittwochs: Very british: Die News der Woche aus UK - präsentiert von ITV Studios Germany zum UK-Update Donnerstags: Die aktuellen Meldungen der Audio-Branche - präsentiert von Radio NRW. zum Audio-Update Freitags: Die wichtigsten Medien-Nachrichten aus den Vereinigten Staaten zum US-Update Samstags: Ulrike Klode schreibt, was sie in ihrer Serienwoche bewegt hat zu Meine Woche in Serie Sonntags: Fernsehkritiker Hans Hoff über Aufreger und Programmperlen zum Hoff zum Sonntag
Mit den Newslettern der DWDL.de-Redaktion sind Sie werktäglich bestens informiert. Für die Rundum-Versorgung abonnieren Sie einfach alle Angebote oder wählen den für Sie passenden Newsletter...
Name:
E-Mail:
Frage: 4 plus 4 ist

Ich möchte die folgenden Newsletter erhalten:
Sie können sich jederzeit wieder abmelden. Beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.