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Kleiner Fehler, große Wirkung

Welt weiter mit Notprogramm, aber wieder kurzen News

 

Beim Nachrichtensender Welt ist es noch immer nicht gelungen, das Netzwerk nach dem Absturz wieder hochzufahren. Am Mittwoch will man aber zumindest wieder stündliche Nachrichten liefern, die Nachrichten für Sat.1 & Co. produziert man in einem anderen Studio.

von Uwe Mantel
30.01.2018 - 19:09 Uhr

In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es beim Nachrichtensender Welt bei Wartungsarbeiten zu einer folgenschweren, durch externe Elektriker verursachte Panne, durch die das gesamte Netzwerk zum Absturz gebracht wurde. Vom Redaktions- über das Produktionssystem bis hin zu den Telefonen: Der Sender ist seither weitgehend lahmgelegt. Den gesamten Dienstag wurden daher nur Dokus und Reportagen sowie das Laufband gesendet, aktuelle Nachrichtensendungen konnten hingegen nicht produziert werden. Auch bis zum Dienstagabend konnte das Problem bislang nicht behoben werden. Die Produktion von Nachrichtenbeiträgen wurde aber sukzessive "auf Umwegen" wieder möglich gemacht.

Für den Fall, dass die Probleme auch über Nacht nicht gelöst werden können, richtet man sich bei Welt daher auch für den Mittwoch auf eine Notlösung ein. Man wird, so zumindest der aktuelle Stand, wieder aus dem eigenen Studio senden können, allerdings mit Hilfe eines Ü-Wagens vor dem Gebäude. Damit lässt sich nicht die gewohnte Live-Strecke in gewohntem Umfang stemmen, zumindest stündliche Nachrichtensendungen in kompakter, etwa 5-minütiger Form soll es aber geben. Los gehen soll es um 6 Uhr morgens. Auch wenn eine "Breaking-News"-Situation eintritt, könnte Welt so jederzeit kurzfristig auf Sendung gehen.

Neben den Nachrichten auf dem eigenen Sender ist Welt auch für die Produktion der Nachrichten auf den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe zuständig. Hier ist man für die Sendungen am heutigen Dienstag kurzfristig auf ein Studio in der Fernsehwerft ausgewichen. Da es sich ohnehin um virtuelle Studios handelt, dürften viele Zuschauer den Wechsel kaum bemerkt haben, auch wenn beispielsweise sonst gewohnte Kamerafahrten fehlten.

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