Fußball WM 2018 in der ARD © Screenshot Das Erste
Bis 2020

ARD verlängert mit Hitzlsperger als Fußball-Experten

 

Die ARD setzt bei Fußball-Übertragungen auch in Zukunft auf die fachkundige Einschätzung von Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger als Experte. Sein Vertrag wurde nun bis einschließlich zur Fußball-EM 2020 verlängert.

von Uwe Mantel
31.01.2019 - 09:47 Uhr

Thomas Hitzlsperger wird in der ARD in den kommenden Jahren alle Fußball-Übertragungen im Ersten an der Seite von Jessy Wellmer, Alexander Bommes, Gerhard Delling und Matthias Opdenhövel als Experte bewerten und analysieren. Sein Vertrag wurde nun bis einschließlich zur Fußball-EM 2020 verlängert. Hitzlsperger steht seit 2017 für die ARD vor der Kamera, unter anderem war er auch bei der WM 2018 im Einsatz. Das nächste Mal steht er für die DFB-Pokal-Übertragungen in der kommenden Woche vor der Kamera.

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky: "Thomas Hitzlsperger vereint sämtliche Eigenschaften, die bei unseren Zuschauerinnen und Zuschauern gefragt sind: fachliche Kompetenz, Mut zur eigenen Meinung sowie die nötige Lockerheit und Sprachgewandtheit. Angereichert mit persönlichen Erfahrungen, ergibt sich für die Fans an den Bildschirmen eine perfekte Mischung aus Analysen, Einschätzungen und Hintergrundinformationen."

Der Deutsche Meister von 2007 mit dem VfB Stuttgart, WM-Dritte und Vize-Europameister sagt: "Fußball ist nach wie vor meine große Leidenschaft, und es immer wieder eine spannende Herausforderung, die verschiedenen Spiele und Leistungen der Spieler zu bewerten und einzuordnen. Deshalb hat mir die Arbeit vor der Kamera und im ARD-Team vom ersten Tag an großen Spaß gemacht! Es ist darüber hinaus etwas sehr Besonderes für mich, meine eigenen Erfahrungen und Einschätzungen dabei mit einzubeziehen und an die Zuschauerinnen und Zuschauer weitergeben zu dürfen."

Die Verlängerung mit Hitzlsperger war erwartet worden, zumal die ARD mit anderen Experten zuletzt kein allzu glückliches Händchen bewies. Mit der Leistung Philipp Lahms war man während der letzten WM, die er ohnehin seltsamerweise vom Tegernsee aus kommentierte, nicht zufrieden, nachdem der seine Kritik an Bundestrainer Löw nicht im Fernsehen, sondern lieber auf LinkedIn verbreitete. Mehmet Scholl verließ während des Confed-Cups 2017 vorzeitig das Studio, weil er mit den Vorberichten über Doping nicht zufrieden war. Im Anschluss beendete man die Zusammenarbeit nach neun Jahren.

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