Anna Winger © Studio Airlift
Neue Miniserie

Dreharbeiten für Anna Wingers "Unorthodox" gestartet

 

Im Februar wurde bekannt, dass Anna Winger mit ihrer Produktionsfirma Studio Airlift eine neue Miniserie für Netflix produzieren wird. Diese geht nun in Berlin in Produktion und wird nach einem Bestseller von Deborah Feldman inszeniert.

von Kevin Hennings
21.05.2019 - 12:11 Uhr

Nachdem die Produzentin Anna Winger bereits Anfang des Jahres gegenüber DWDL.de erzählte, dass sie mit ihrer neuen Firma Studio Airlift künftig durchstarten möchte, haben nun die Dreharbeiten für ihr Netflix-Projekt "Unorthodox" begonnen. Die vierteilige Miniserie soll im kommenden Jahr beim Streamingdienst zu sehen sein. Gedreht wird in Berlin in Kooperation mit Henning Kamm/Real Film und auch die Protagonistin ist nun bekannt: Shira Haas ("Die Frau des Zoodirektors") spielt eine junge Frau, die vor einer arrangierten Ehe aus New York flieht, um sich in Berlin auf die Suche nach ihrer Identität zu machen.

"Ich bin mehr als glücklich darüber, ein Teil dieser einzigartigen, wunderschön geschriebenen TV-Serie über eine starke Frau zu sein, die gegen alle Widerstände ihre eigene Stimme finden muss", sagt Haas über ihre Rolle. Die Regie wird indes von Maria Schrader ("Von der Morgenröte") übernommen. Schrader: "'Unorthodox' erforscht weibliche Emanzipation, Identität und Sexualität durch das Brennglas der einzigartigen Erlebniswelt einer jungen Frau."

"Unorthodox" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Deborah Feldman und dem Drehbuch von Anna Winger ("Deutschland 83/86/89") und Alexa Karolinski ("Oma und Bella"). Dem Thema angemessen wird die Miniserie sowohl in englischer als auch jiddischer Sprache gedreht, übersetzt von Eli Rosen. Weitere Rollen übernehmen Jeff Wilbusch ("Bad Banks") und Amit Rahav.

"Nachdem ich vor fast 20 Jahren selbst die Community verlassen habe, spiele ich zum ersten Mal eine ultra-orthodoxe Figur und spreche meine Muttersprache Jiddisch vor der Kamera", sagt Wilbusch. "Unorthodox ist eine besondere Herausforderung, aber auch eine Chance, mich mit meiner Vergangenheit auseinanderzusetzen." Autorin Karolinski findet, dass sich nicht nur Menschen mit jüdischem Hintergrund von der Serie angesprochen fühlen müssen: "Unsere Heldinnenreise vom orthodoxen zum säkularen Leben ist eine sehr spezifische, doch die Sehnsucht nach Gemeinschaft ist universell. Ich bin sehr stolz darauf, Deborah Feldmans Buch zum Bewegtbild zu erwecken."

"Es ist uns bei Studio Airlift ein Privileg, mit diesem wundervollen künstlerischen Team  Unorthodox  zu verwirklichen. Wir betreten hier revolutionäres Yiddish-Land!", so Anna Winger. Rachel Eggebeen, Director of Netflix International Originals, ergänzt abschließend: "Unorthodox zeigt erneut den Anspruch von Netflix, mit einem sehr spezifischen und lokalen Thema eine Geschichte zu erzählen, die Zuschauer weltweit anspricht. Es ist erstaunlich zu sehen, wie viel Liebe zum Detail und Authentizität in dieses einzigartige Projekt fließt."

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