Frank Elstner bei Late Night Berlin © Screenshot ProSieben
"Wetten, das war's?"

Frank Elstner wechselt mit YouTube-Talk zu Netflix

 

Mit 77 Jahren heuert Frank Elstner bei Netflix an: Für den Streamingdienst wird er künftig seine Talkshow "Wetten, das war's?" präsentieren, die im Frühjahr bei YouTube gestartet ist. Das Geheimnis lüftete Klaas Heufer-Umlauf in seiner Late-Night.

von Alexander Krei
26.11.2019 - 05:04 Uhr

"Der einzige von uns Vieren, der einen Netflix-Vertrag hat, ist Frank Elstner", sagte Klaas Heufer-Umlauf, als er am Montagabend in seiner ProSieben-Show "Late Night Berlin" überraschend auf den "Wetten, dass..?"-Erfinder traf. Tatsächlich hat Heufer-Umlauf recht, denn der Streamingdienst gibt Elstners Talkshow "Wetten, das war's?" demnächst eine neue Heimat.

Via Twitter bestätigte Netflix die eher beiläufige Ankündigung. Auch Elstner selbst äußerte sich nach seinem Auftritt über die neue Staffel seiner Sendung: "Wetten, dass wir viel Spaß haben werden", schrieb der 77-Jährige auf Twitter und dankte Netflix für das Vertrauen. Wann genau es losgehen wird, ist bislang nicht bekannt - bislang ist lediglich von einem Start im nächsten Jahr die Rede. Offenbar wird allerdings Klaas Heufer-Umlauf zum Gegenbesuch bei Elstner antreten.  

Ein Stück weit erinnert Elstners Engagement an David Letterman, der nach dem Ende seiner Late-Night-Show ebenfalls bei Netflix anheuerte und auf der Streaming-Plattform seither prominente Gäste zum Eins-zu-Eins-Gespräche lädt. Unter dem Titel "My Next Guest Needs No Introduction" hat Netflix inzwischen zwei Staffeln ausgestrahlt.

"Wetten, das war's?", produziert von Elstners Sohn Thomas, war Ende April zunächst auf YouTube gestartet und brachte es dort seither auf hunderttausende Abrufe. Seither sprach Elstner unter anderem mit Jan Böhmermann, Helene Fischer und Herbert Grönemeyer. Für die Moderation des Talks war er vor wenigen Wochen sogar mit dem Goldene Kamera Digital Award als "bester Newcomer" ausgezeichnet worden.

In der "FAZ" hatte Frank Elstner vor allem die Freiheiten bei der Gestaltung seiner neuen Sendung herausgestellt. "Wenn ich das Gefühl habe, ein Gespräch dauert zwei Stunden, dann kann ich zwei Stunden reden. Wenn ich der Meinung bin, wir haben unser Pulver nach zehn Minuten verschossen, dann beende ich das Gespräch eben. Das alles ist natürlich beim Fernsehen nicht möglich", sagte der Moderator.

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