Klaas verabschiedet Böhmi © ProSieben
Zum Abschied des "Neo Magazin Royale"

"Thanks for the fight": Klaas verabschiedet Böhmermann

 

Am Donnerstag verabschiedet sich das "Neo Magazin Royale" vom Bildschirm - und Klaas Heufer-Umlauf schickt in seiner ProSieben-Show "Late Night Berlin" einen ganz besonderen musikalischen Abschiedsgruß nach Köln.

von Uwe Mantel
09.12.2019 - 23:56 Uhr

Das "Neo Magazin Royale" und "Late Night Berlin" verbindet schon immer eine ganz besondere Beziehung. Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf hatten in ihren Sendungen immer wieder Seitenhiebe für den jeweils anderen parat und nahmen sich regelmäßig auf die Schippe. Nachdem nun am kommeden Donnerstag die letzte Ausgabe des "Neo Magazin Royale" auf dem Programm steht, widmete Klaas dem Late-Night-Konkurrenten einen ganz besonderen musikalischen Abschiedsgruß.

So setzte sich Klaas in seiner ProSieben-Show ans Klavier und gab einen Song zum Besten, in dem dieser nach der Einleitung "Wir geh'n jetzt beide in die Pause, nur einer steht dann nicht mehr auf. Du hast deinen Job erledigt - und bei Gott du hattest einen Lauf" mehrere Highlights aus den etwas über sechs Jahren "Neo Magazin Royale" Revue passieren ließ - von Varoufake und Verafake übers Schmähgehgedicht bis zum "Polizistensohn". Und weiter: "Nun machst du schon den Raab. Was soll ich allein hier, ich sag 'Hase, du bleibst hier'". Den kompletten Song gibt's im folgenden Video.

 

"Thanks for the fight", sagt Klaas Heufer-Umlauf zum Abschied in Richtung der Kölner Konkurrenz und wünscht viel Erfolg für die neue Sendung im ZDF-Hauptprogramm, mit der Böhmermann nach einer längeren Pause im zweiten Halbjahr 2020 auf den Bildschirm zurückkehren wird. Klaas schließt mit den Worten: "Hab dich lieb mein lieber Böhmi - aber für die Sixt-Werbung hau ich dir irgendwann noch auf die Fresse."

Böhmermann hatte die erste Ausgabe von "Late Night Berlin" "gecrasht" und war in einer Werbepause in einem Spot von Sixt aufgetaucht, in dem er erklärte, dass er niemals im Privatfernsehen moderieren würde, weil er als Moderator keinen Einfluss darauf habe, was in den Werbeunterbrechungen geschehe. "Aber so läufts halt im Kapitalismus. Wenn Klaas das will - von mir aus. Ich würde mich niemals so verkaufen, denn glaubwürdige Satire funktioniert ohne Werbung" - so Böhmermann damals umgeben von Sixt-Werbebotschaften.

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