Arte Coronavirus © Arte
Programmänderung

Arte zeigt Anfang März Dokus zu Coronavirus und Terror

 

Aus aktuellen Anlässen wird Arte sein Programm am kommenden Dienstag teilweise ändern. Gezeigt werden sollen Reportagen und Dokumentationen zu den Themen Coronavirus, Epidemien im Allgemeinen, rechter Terror und Finanzkrise.

von Kevin Hennings
28.02.2020 - 11:33 Uhr

Arte reagiert auf die aktuelle Nachrichtenlage und wird sein Programm am kommenden Dienstag, den 3. März, teilweise ändern. Ab 20:15 Uhr werden bis 0:15 Uhr Produktionen wie der Dokumentarfilm "Bloß keine Tochter!" gegen themenbasierte Reportagen und Dokus zum Coronavirus und rechten Terror ausgetauscht.

Zur Primetime ist dementsprechend die Erstausstrahlung von "Die Legende vom Einzeltäter - Rechter Terror in Europa" zu sehen. Die Erzählung dreht sich um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im vergangenen Juni. Dieser Mord ist nur einer in der Kette brutaler Gewalttaten. Sie richten sich gegen Menschen, die von Rechtsextremen zu Feinden erklärt werden: Migranten, Juden, Muslime, Linke, Journalisten und mit Lübcke auch ein bürgerlich konservativer Politiker. "Die Legende vom Einzeltäter" folgt den Spuren rechtsextremer Angriffe im Herzen Europas.

Weiter geht es um 21:15 Uhr mit "China - Tagebuch in Quarantäne". Arte -Reporter Sebastien Le Belzic, der seit 15 Jahren in Peking arbeitet, lebt in diesen Tagen mit seiner Familie eingesperrt zu Hause, wie wohl ziemlich viele Chinesen. Die einzige Möglichkeit, diesem inneren Exil zu entkommen, sind die sozialen Netzwerke, in denen sich Blogger trauen, die Chinesen zu informieren – nicht immer ganz auf Linie mit der Partei - und darum riskieren sie viel. Nach wie vor hat die Kommunistische Partei Chinas nämlich viel Angst vor der Freiheit seiner Bürger. Im Anschluss gibt es noch ein Gespräch mit der Virologin Samira Fafi-Kremer.

Ab 21:50 wird die Doku "Ansteckungsgefahr! Epidemien auf dem Vormarsch" ausgestrahlt. Sars, Ebola, Schweinegrippe, H7N9 – kein Jahr vergeht, ohne dass tödliche Epidemien die Schlagzeilen erobern. Wissenschaftler suchen nach Impfstoffen, versuchen herauszufinden, warum Viren mutieren und wie sie in einer immer globalisierteren Welt bekämpft werden können. Den Abschluss der Programmänderung bildet um 23:15 Uhr das einstündige Stück "Crash - Nach der Krise ist vor der Krise". Wirtschaftswissenschaftler, Historiker, Journalisten, Künstler und Aktivisten geben hier Denkanstöße, wie sich die Finanzwelt neu gestalten lässt, um für kommende Aufgaben gerüstet zu sein.

Neben "Bloß keine Tochter!" werden auch die Dokumentationen "Paris - Die Kurdinnen und ihr Killer" und "Pro Life" aus dem Programm genommen. 

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