Hart aber fair © WDR/Klaus Görgen
Programmänderung im Ersten

Wegen Corona: "hart aber fair" früher und länger

 

Das Coronavirus dominiert nach wie vor die Berichterstattung vieler Medien. Nun hat auch Das Erste eine Programmänderung für Montagabend angekündigt: "hart aber fair" beginnt bereits um 20:15 Uhr. Frank Plasberg führt dann durch eine deutlich verlängerte Talkrunde.

von Timo Niemeier
02.03.2020 - 12:51 Uhr

Bereits am Wochenende hat ProSieben angekündigt, aufgrund des Coronavirus am Montagabend eine Sondersendung ins Programm zu nehmen (DWDL.de berichtete). Auch Das Erste ändert nun sein Programm - einen "Brennpunkt" gibt es allerdings nicht. Stattdessen zieht man "hart aber fair" vor und beginnt direkt im Anschluss an die "Tagesschau" um 20:15 Uhr mit der Talk-Sendung. 

Außerdem hat Das Erste die Sendezeit des Talks verlängert. Statt den eigentlich geplanten 75 Minuten ist die Sendung nun für 120 Minuten geplant. Das Thema lautet: "Zwischen Hysterie und begründeter Angst: Wie gefährlich ist das Coronavirus?". Allerdings wird nichts die ganze Zeit diskutiert: Am Anfang der Sendung wird man eine rund 30-minütige Reportage zum Thema senden. Im Anschluss an "hart aber fair" beginnen um 22:15 Uhr die "Tagesthemen". Die dreiteilige Dokumentation "Im Reich der Wolga" aus der Reihe "Erlebnis Erde", die eigentlich am Montag zur besten Sendezeit starten sollte, verschiebt sich jeweils um eine Woche.

Frank Plasberg wird am Montag mit Karl-Josef Laumann (CDU, Gesundheitsminister des Landes NRW), Prof. Dr. Alexander Kekulé (Virologe), Dr. Susanne Johna (Internistin, Krankenhaushygienikerin und Gesundheitsökonomin), Prof. Borwin Bandelow (Psychiater und Neurologe), Annabel Oelmann (Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen) und Prof. Dr. Joachim Kugler (Gesundheitswissenschaftler an der TU Dresden) über das Coronavirus sprechen.

So geht es unter anderem um die steigende Anzahl der Infektionen und um die Frage, ob das deutsche Gesundheitssystem stark genug ist. Man trage durch die Programmänderung "dem Informationsbedürfnis" der Zuschauer Rechnung, heißt es vom Sender. In der 30-minütigen Reportage geht es vor allem um die Situation in den betroffenen Ortschaften in Deutschland und die Reaktionen von Krankenhäusern, Apotheken und Arztpraxen. 

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