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"Beitrag zu Zuversicht und Gemeinschaft"

ARD-Sender wollen mehr Gottesdienste übertragen

 

Wegen der Corona-Krise sind auch Veranstaltungen wie Gottesdienste untersagt - zumindest solche mit Publikum. Die ARD will seine Angebote für verschiedene Religionsgemeinschaften nun ausweiten, geplant sind diverse Gottesdienste in den Dritten.

von Timo Niemeier
21.03.2020 - 10:32 Uhr

Die ARD hat zusätzliche Angebote für gläubige Menschen in Deutschland angekündigt. Diese sollen im Wechsel von den neun Landesrundfunkanstalten produziert werden, den Anfang macht der BR mit einem evangelischen Fernsehgottesdienst am kommenden Sonntag, den 22. März. Eine Woche später überträgt man zudem einen katholischen Gottesdienst. Ebenfalls schon am kommenden Sonntag sendet der RBB einen ökumenischen Gottesdienst.

Neben katholischen, evangelischen und ökumenischen Gottesdiensten soll es auch einzelne Video-Botschaften für Juden und Muslime geben. Das Erste bleibt unterdessen bei seinem geplanten Angebot. Auch die Übertragung der Osterfeierlichkeiten aus Rom, die in diesem Jahr ohne Gläubige stattfinden werden, gilt nach aktuellem Stand als gesichert. Nötig wurde das zusätzliche Angebot aus Sicht der ARD, weil Menschenansammlungen in der Corona-Krise verboten worden sind - darunter zählen eben auch Gottesdienste. 

"In dieser für unsere Gesellschaft schwierigen Ausnahmesituation ist es besonders wichtig, Menschen zu begleiten und zu ermutigen. Die zusätzlichen Angebote der ARD können einen entscheidenden Beitrag zu Zuversicht und Gemeinschaft leisten", sagt Reinhard Scolik, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks und Kirchenkoordinator der ARD.

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