Stefan Raab © MySpass
Am 16. Mai als ESC-Ersatz

Raab und ProSieben machen "Free European Song Contest"

 

Nach der Absage des Eurovision Song Contest rufen TV-Produzent Stefan Raab und ProSieben für jenen 16. Mai den "Free European Song Contest" ins Leben. Über das Konzept ist wenig bekannt, die Begeisterung bei den Beteiligten aber schon groß.

von Thomas Lückerath
31.03.2020 - 11:31 Uhr

"Musik verbindet besonders in schwierigen Zeiten viele Menschen miteinander. Dies ist die Geburtsstunde eines neuen, freien europäischen Songwettbewerbs. Das ist die Geburtsstunde des 'Free European Song Contest'", erklärt Stefan Raab zur Idee und ProSieben-Chef Daniel Rosemann ergänzt: "Stefan Raab liebt Musik. Stefan Raab liebt die europäische Idee. Wir freuen uns über die großartige Möglichkeit, Europa in diesen Zeiten mit einem neuen Musikwettbewerb zu leben und zu feiern. Wir freuen uns auf den 'Free European Song Contest'."

Über das Konzept ist bislang noch wenig bekannt. Klar scheint aber, dass es dabei nicht um die Kandidatinnen und Kandidaten des Eurovision Song Contests der EBU gehen wird. Nach der ersatzlosen Absage des bekannten ESC habe Stefan Raab die Idee gehabt, einen Gesangswettbewerb in einer speziellen Ausgabe stattfinden zu lassen. Zu groß sei die Enttäuschung bei den Fans gewesen, heißt es in der Pressemitteilung. Raab: "Besondere Herausforderungen brauchen besondere Lösungen. An diesem Abend kommt Europa auf besondere, einzigartige Weise zusammen."

ProSieben überträgt den „Free European Song Contest“ live aus Köln am Samstag, 16. Mai 2020, um 20:15 Uhr. Alle aktuellen gesetzlichen Auflagen und die Vorgaben der Gesundheitsbehörden sollen erfüllt werden. Produziert wird die Sendung von Stefan Raab, ob dieser jedoch auch vor der Kamera in Erscheinung treten wird, ist unklar. Wie noch so viele Details des geplanten Großprojekts. Um es frei nach Stefan Raab selbst zu formulieren: Was ist denn da los? Man weiß es nicht genau. Weitere Informationen wollen ProSieben und Stefan Raab in Kürze bekanntgeben.

Es ist übrigens fast fünf Jahre her, dass Stefan Raab seinen On-Air-Rückzug aus dem Fernsehen bekannt gab. Es war der Abend des 17. Juni 2015 als die Pressemitteilung die Branche überraschte und Fans schockierte. Ein halbes Jahr später nahm Raab dann Abschied mit der letzten "TV total"-Sendung am 16. Dezember und der letzten "Schlag den Raab"-Sendung am 19. Dezember. In den folgenden Jahren blieb Raab als Produzent von Fernsehsendungen aktiv, trat jedoch nicht mehr vor der TV-Kamera auf. Vor Publikum war der Entertainer zuletzt 2018 mit drei Live-Shows in der Kölner Lanxess-Arena zu sehen.

Über den Autor

Thomas Lückerath ist Gründer und Chefredakteur des Medienmagazins DWDL.de. Hatte schon viereckige Augen, bevor es Bingewatching gab. Liebt Serien, das Formatgeschäft und das internationale TV-Business. Ist mehr unterwegs als am Schreibtisch.

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