Auch wenn die Corona-Zahlen derzeit wieder steigen, ist die die Europäische Rundfunkunion (EBU) fest entschlossen, den Eurovision Song Contest im nächsten Jahr wieder stattfinden lassen. Das Finale soll demnach am 22. Mai in der Ahoy Arena in Rotterdam stattfinden, die beiden Halbfinals sind für den 18. und 20. Mai angesetzt. Die Teilnehmer werden aus jenen 41 Ländern kommen, die ursprünglich schon in diesem Jahr beim ESC mit dabei sein wollten.

Martin Österdahl, Executive Supervisor des Eurovision Song Contest, sagte: "Wir sind dankbar für das Engagement der 41 teilnehmenden Sender, uns dabei zu helfen, den Eurovision Song Contest im Jahr 2021 zurückzubringen. Wir haben genau die gleiche Aufstellung von Ländern, die 2020 konkurriert hätten, und wir freuen uns, dass sie alle nächstes Jahr zurückkehren werden."

Schon im September hatte die EBU erklärt, dass sie als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie an vier Szenarien für die Ausrichtung des Wettbewerbs gearbeitet hat, darunter eine Veranstaltung, die auf soziale Distanz setzt sowie eine mit Reisebeschränkungen für alle oder einige der Teilnehmer. Wie genau der Eurovision Song Contest über die Bühne gehen wird, soll Anfang nächsten Jahres entschieden werden. 

"Wir haben die Messlatte hoch gelegt, um auch in diesen herausfordernden Zeiten drei fantastische Live-Shows für ein Publikum von 180 Millionen Menschen zu erstellen", erklärte Sietse Bakker, Executive Producer Event. "Um dies zu erreichen, arbeiten wir an einem umfassenden Protokoll, das die Gesundheit von Mitarbeitern, Teilnehmern, Presse und Besuchern so weit wie möglich garantiert."

Der ursprünglich schon für dieses Jahr vorgesehene Slogan "Open Up" soll für den Eurovision Song Contest 2021 übrigens erhalten bleiben - "mit noch größerer Resonanz als zuvor", wie die EBU mitteilte.