Bild: RBB/ARD Hauptstadtstudio/Steffen Jänicke"Gewundert hat mich vor allem, wie kreativ und fantasievoll das Programm ist", schildert Nothelle ihren ersten Eindruck vom RBB gegenüber dem "Tagesspiegel". Notwendige Veränderung wolle sie jedoch zunächst mit den Autoren, Moderatoren und Reportern besprechen.

Nothelle war vor ihrem Antritt beim RBB in Berliner Hauptstadtstudio der ARD tätig. Für die Zukunft sei es ihr ein Anliegen, dass sich der RBB durch regionale Kompetenz ausweise. So werde der Sender in Zukunft bei allen wichtigen Ereignissen in der Hauptstadt präsent sein.


Auf die Moderation der Sendung "Kontraste" verzichte Nothelle zu Gunsten von Silke Böschen, da es sich um eine erfahrene Kollegin handele. "Für mich werden sich andere Bildschirmchancen ergeben, da habe ich keine Sorge", sagte Nothelle gegenüber dem "Tagesspiegel".

Angesichts leerer Kassen, sowohl in der Hauptstadt, wie auch beim RBB, könne der Sender keinen großen Beitrag zu Rettung Berlins beitragen, außer durch die Berichterstattung über die Finanzpolitik des Senats. Darüber hinaus könne man im RBB-Fernsehen zeigen, "wie lebenswert Berlin - und übrigens auch Brandenburg" sei, so Nothelle.