Wegen der schwachen Quoten schiebt RTLzwei seine neue Doku-Reihe "Zurück in die Arbeit - Schaffen wir das?" auf einen späteren Sendeplatz. Die verbleibenden Folgen der Good-Times-Produktion, in der es um Menschen geht, die in der Corona-Krise arbeitslos geworden sind, laufen ab dem kommenden Dienstag nicht mehr um 20:15 Uhr, sondern zwei Stunden später.

"Zurück in die Arbeit" tauscht den Sendeplatz mit "Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?", das trotz Wiederholung auf 20:15 Uhr vorgezogen wird und das neue Format auf diese Weise nach Möglichkeit noch etwas anschieben soll. Tatsächlich hatte "Armes Deutschland" in der vergangenen Woche am späten Abend sogar ein paar Menschen mehr erreicht als "Zurück in die Arbeit" in der Primetime.

Gerade mal noch 340.000 Personen entschieden sich zuletzt für "Zurück in die Arbeit", der Marktanteil lag in der Zielgruppe bei kaum mehr als drei Prozent. Noch schlechter sah es übrigens am späten Montagabend aus, wo RTLzwei nach dem durchaus ordentlichen Start der Camping-Doku "Bella Italia" noch einmal seine Kostümshow "Wild im Wald" wiederholte.

Weil der Marktanteil von "Wild im Wald" nur 2,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen betrug, zeigt der Sender ab der kommenden Woche montags um 22:15 Uhr lieber noch einmal "Die Schnäppchenhäuser".