Foto: Premiere © Premiere

"Premiere Flex" vorgestellt: Neues Prepaid-Angebot ergänzt Abo-Geschäft

 

DWDL.de-Leser wussten es zuerst: Schon im Oktober kündigte Premiere-Chef Dr. Georg Kofler im Interview mit dem Medienmagazin DWDL.de die Vermarktung des Angebots auch ohne Langfrist-Abos an. Am Montag wurde "Premiere Flex" offiziell vorgestellt.

von Thomas Lückerath
27.11.2006 - 13:04 Uhr

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Foto: DWDLDas Programmangebot von Premiere ist ab dem 4. Dezember auch ohne Abo- und Vertragsbindung erhältlich. Das neue Angebot Premiere Flex funktioniert im Wesentlichen wie die Prepaid-Karten beim Handy: Guthaben kaufen, aktivieren und Premiere sehen. Zunächst nur die bisher auch schon verfügbaren PayPerView-Angebote, ab Anfang 2007 auch die Premiere-Programmpakete. Aufladekarten im Wert von 25, 50 oder 75 Euro sind in der Einführungsphase sowohl bei Premiere direkt als auch bei den Partnern Penny, Real, Marktkauf sowie im ausgewählten Elektronikfachhandel und über Amazon.de und Payback erhältlich.

Der PayTV-Konzern will mit Premiere Flex zusätzlich zum Abogeschäft neue Zielgruppen ansprechen und sein Kundenpotenzial vergrößern. "Es ist möglich, dass man Premiere künftig nicht mehr 24 Monate abonnieren muss, um Zugang zu haben. Das kann punktueller werden. Man kennt ja z.b. schon unser Tagesticket für das Sportangebot. Das kann man ja auch für Filme oder andere Pakete einführen", sagte Premiere-Chef Dr. Georg Kofler schon im Oktober im DWDL.de-Interview.

Premiere schätzt, dass mit dem neuen Produkt ein zusätzliches Potenzial von mehr als einer Million Haushalte für Pay-TV zu interessieren sind. Umfassende Marktforschung begleitet die Einführungsphase von Premiere Flex. Kofler sieht bessere Einstiegsmöglichkeiten und einen einfacheren Zugang zu seinen Angeboten. Aber: "Die Botschaft an den Verbraucher ist eindeutig: Je länger die Vertragsbindung, desto günstiger wird Premiere", sagt der Premiere-Chef laut Pressemitteilung.
 


Eines der sieben Premiere-Pakete kostet über Premiere Flex so 20,00 Euro im Monat, im Jahres-Abo 14,98 Euro und bei einem Zwei-Jahres-Vertrag nur 9,99 Euro. Kofler ist sich deshalb sicher: "Viele künftige Premiere Flex Kunden werden sich früher oder später auch für ein Premiere Abo interessieren." Zum Start von Premiere Flex können Prepaid-Kunden allerdings zunächst nur Premiere Direkt, Premeire Direkt+ und das Tagesticket für die Sportkanäle kaufen. Die Pakete (Blockbuster, Entertainment etc.) sind ab Anfang 2007 via Premiere Flex zu kaufen.

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