Das ZDF und BBC Studios, die Produktions- und Distributionstochter der BBC, haben sich auf die Verlängerung ihrer strategischen Partnerschaft verständigt, die bereits vor vier Jahren geschlossen wurde. In den kommenden Jahren wollen beide Seiten partnerschaftlich weitere "bildgewaltige Dokumentationen" umsetzen, wie es heißt, darunter "Mammals" und "Asia". Zudem sieht das Abkommen jetzt auch für ZDFinfo ein Erstzugriffsrecht auf Lizenzprogramme und Presales sowie gemeinsame Koproduktionen vor.

Nadine Bilke © ZDF/Tim Thiel Nadine Bilke
"Wir blicken auf eine äußerst fruchtbare Kooperation mit der BBC zurück", zog ZDF-Programmdirektorin Nadine Bilke Bilanz. "Seit 2019 arbeiten wir gemeinsam an hochwertigen und außergewöhnlichen Produktionen, die das ZDF-Programm bereichern und die Zuschauerinnen und Zuschauer begeistern. Wir freuen uns, diese Kooperation auch in Zukunft fortführen und weiter ausbauen zu können."

Nick Percy, Präsident Global Markets bei BBC Studios: "Die strategische Partnerschaft zwischen den BBC Studios und dem ZDF hat in den letzten Jahren bemerkenswerte Erfolge erzielt. Preisgekrönte Titel wie 'Frozen Planet II' und neue Drehbuchproduktionen wie 'The Chelsea Detective' waren nur dank dieser frühen Unterstützung möglich. Die Vertragsverlängerung ist nicht nur ein Gewinn für die Zuschauer in Großbritannien und Deutschland, sondern auch international, denn Partnerschaften wie diese, mit gemeinsamen redaktionellen Werten, ermöglichen es uns, anspruchsvollere und qualitativ hochwertige Programme zu produzieren."

Im fiktionalen Bereich soll künftig ein Fokus auf hochklassige Koproduktionen gelegt werden, darunter beispielsweise die Krimiserie "The Chelsea Detective". Zudem soll ein Ausbau von Event-Formaten erfolgen, erklärte das ZDF, ohne Details zu nennen. Dank einer Lizenzvereinbarung können ZDF und ZDFneo schon jetzt BBC-Titel wie "Make Me Famous", "Death in Paradise", "This is going to Hurt" und "Mood" auf dem deutschsprachigen TV-Markt und in der Mediathek anbieten.