Foto: PhotocaseEs soll eine Revolution in Sachen Internet-Fernsehen werden und nimmt langsam Formen an. Das unter dem Namen "Venice Project" gestartete Web-Portal trägt ab sofort den Namen "Joost". Es handelt sich hierbei um einen Internetdienst, der Fernsehinhalte per Stream auf den Computer der Nutzer bringt, anstatt diese vollständig herunterzuladen. Neuartig an Joost ist die Verknüpfung von Abrufinhalten in Verbindung mit klassischem linearen Programm nach einen festen Sendeschema.

Online verfügbar ist derzeit nur eine Betaversion, die interessierten Nutzern per Einladung offeriert wird. Lauffähig ist das Angebot derzeit nur unter der Benutzeroberfläche Windows. Eine Version für die Betriebssysteme Linux und Mac OS X sollen folgen.
 

 
Hinter "Joost" stehen Janus Friis und Niklas Zennström, Entwickler der Musiktauschbörder Kazaa und des Kommunikationsdienstes Skype. Kenner der Branche räumen dem Projekt gute Chancen ein, sich am Markt durchzusetzen, nicht zuletzt, weil die Problematik rund um die potentielle Verletzung von Urheberrechten bei "Joost" bereits im Vorfeld umschifft werden soll.