Die UFA hat eine Initiative für mehr Präsenz von Menschen mit Behinderung in Filmen, Serien und weiteren Unterhaltungsformaten angekündigt. Erklärtes Ziel ist es, "die reale Vielfalt der Gesellschaft in TV und Streaming Schritt für Schritt immer besser abzubilden", teilte das Produktionshaus am Dienstag mit.
Ganz konkret wird ab sofort im Rahmen der neuen Serienausschreibung mit dem Titel #PerspectiveMatters ein fiktionales serielles Format mit einer Folgenlänge von 15 bis 45 Minuten gesucht. Auch Doku- oder Dokutainment-Formate sind gefragt. Die Ausschreibung richtet sich nach Angaben der UFA an Filmschaffende sowie Autorinnen und Autoren, die selbst eine Behinderung oder persönliche Erfahrungen mit Menschen mit Behinderung in ihrem nahen Umfeld haben.
Die beste Serien-Idee soll schließlich von einer Jury aus Mitgliedern aller UFA-Units in Zusammenarbeit mit Buchautor und Aktivist Raul Krauthausen und der Plattform für Inklusion in Film und Fernsehen “Rollenfang” ausgewählt und gekürt. Honoriert wird die beste Idee zudem mit einem Preisgeld von 3.000 Euro - und der Chance auf eine Stoffentwicklung mit dem Ziel einer seriellen Verfilmung durch die UFA.
Juliana Maug, Diversity Managerin und Story Editorin UFA Serial Drama, sieht "eine Verantwortung gegenüber unserem Publikum", wie sie in einem Statement sagte. "Dazu zählt für uns, die Gesellschaft, in der wir leben, auch in unseren Programmen so zu zeigen, wie sie ist. Das gilt neben weiteren, bislang unterrepräsentierten Gruppen auch für Menschen mit Behinderung. Ihre Sichtbarkeit wollen wir mit Hilfe unseres Wettbewerbs deutlich erhöhen."
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