165,5 Millionen Euro betrug der Umsatz der Deutschen Presse Agentur im Geschäftsjahr 2022, somit lag er um knapp neun Millionen höher als im Jahr zuvor. Mit 103,2 Millionen Euro (2021: 101 Millionen Euro) wuchs auch der Umsatz der Kerngesellschaft dpa GmbH. "Das Geschäftsjahr 2022 stand im Zeichen der fortschreitenden Transformation in einem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld. Die dpa-Gruppe hat zahlreiche richtungsweisende Innovations- und Change-Projekte angestoßen", erklärte Peter Kropsch, Vorsitzender der dpa-Geschäftsführung, der davon sprach, dass die dpa erneut ihre wirtschaftliche und publizistische Stärke unter Beweis gestellt habe.
Kropsch weiter: "Der Veränderungswille der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen mit einer gesunden wirtschaftlichen Basis sind entscheidend. Nur so können wir Kunden und Gesellschaftern auch in den erwartbar härter werdenden nächsten Jahren unabhängige, verlässliche und multimediale Inhalte liefern." Die vergangenen Monate waren indes geprägt von einem Umzug: Seit Mitte Mai arbeitet die Zentralredaktion der Nachrichtenagentur in der Rudi-Dutschke-Straße in Berlin.
Chefredakteur Sven Gösmann. "Mit den neuen Räumlichkeiten für die Zentralredaktion haben wir eine Fläche geschaffen, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne nutzen, um sich persönlich auszutauschen, kreativ zu sein und voneinander zu lernen." Auch Tochtergesellschaften und Beteiligungen hätten im Geschäftsjahr 2022 gut abgeschnitten, etwa die news aktuell GmbH oder die dpa-infocom GmbH. Auch die dpa Picture-Alliance GmbH habe in einem "wettbewerbsintensivem Bildmarkt" ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr generiert.
Bekannt wurde darüber hinaus auch, dass die Agentur entschieden habe, dem Thema KI aufgeschlossen gegenüberzustehen. Man sei sich aber auch der "innewohnenden Risiken" bewusst. Es gelte, dass menschliche Autonomie stets Vorrang genieße und nur KI-Tools zum Einsatz kommen sollen, die sich an geltendes Recht halten.
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