Gregor Biernath © MagentaTV
Bei MagentaTV und MagentaSport geht es am Donnerstag mit den Golf-Übertragungen los. Zum Auftakt wird es auf der Telekom-Plattform rund 60 Stunden Programm der Wettbewerbe aus Dubai und Honolulu auf zwei Kanälen geben. Bekannt ist nun auch, auf welches Team man dabei setzen wird: Angeführt wird das Kommentatoren-Feld von Gregor Biernath, der in der Vergangenheit für Sky am Mikrofon saß. Dazu kommen Michael Born, Herbert Gogel, Stephan Gandl und Holger Speckhahn. Teil des Teams sind außerdem die Experten Max Kramer, Steffen und Florian Zunker sowie Bernd Ritthammer. Zunker und Gregor bilden in dieser Woche das erste On-Air-Duo. "Das gesamte Team hat mir sofort das Gefühl vermittelt, dass hier etwas Neues und Gutes für den Golf-Sport entstehen kann. Wir können Golf bei MagentaTV innovativ gestalten und neu aufmischen", so Gregor Biernath über seine neue Aufgabe. "Unser Ziel ist auch: Neue Zielgruppen erschließen, die wachsende Zahl jüngerer Golfer für uns gewinnen. Dafür werden wir neue Wege gehen. Das macht die Aufgabe bei MagentaTV sehr spannend und zu einer sehr schönen Herausforderung." 

LIV Golf bei Sky © LIV Golf / Sky
Sky hat sich nach dem Verlust der Golf-Rechte an die Telekom unterdessen die Rechte an der LIV Golf League sowie der Asian Tour gesichert. Die Vereinbarung umfasst sämtliche Verbreitungswege in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit mindestens 30 Events und knapp 600 Stunden Live-Übertragungen. "Mit den langfristigen Exklusiv-Rechten an allen vier Majors der Männer, den Rechten an den fünf Majors und allen wichtigen Events der Damen sowie ab sofort der LIV Golf League und Asian Tour ist Sky Sport Golf auch in Zukunft die erste Adresse für alle Golffans in Deutschland", zeigte sich Hans Gabbe, Senior Vice President Sports Rights & Commercialization bei Sky Deutschland, überzeugt. "Der globale Spielplan von LIV Golf und das einzigartige Team- und Einzelwettbewerbsformat bieten Fans Zugang zu einigen der größten Golfstars und großartigen Veranstaltungsorten." Die ersten Übertragungen waren bereits am vergangenen Wochenende zu sehen.

Lothar Matthäus und Florian König © TVNOW / Guido Engels
In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass sich RTL überraschend die Übertragungsrechte für das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München gesichert hat, das bereits am kommenden Mittwochabend ausgetragen wird (DWDL.de berichtete). Nun steht auch fest, mit welchem On-Air-Team der Sender am Start sein wird: Moderiert wird die Live-Übertragung ab 20:15 Uhr von Florian König, daneben fungeiren Lothar Matthäus und Edin Terzić als Experten. Kommentiert wird das Spiel von Wolf-Christoph Fuss. Möglich wird die Übertragung durch einen Deal mit Sky, der auch noch ein weiteres Bundesliga-Spiel umfasst: Bei der Begegnung zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FSV Mainz 05 wird RTL am 13. Februar allerdings den Original-Kommentar von Sky übernehmen.

RTL und Sky © RTL/Sky
Sky wird unterdessen auch weiterhin ausgewählte Spiele der Europa League und Conference League übertragen. Die entsprechende Content-Partnerschaft mit RTL, die Ende vergangenen Jahres ausgelaufen ist, wird damit auch 2026 fortgesetzt. Das hat ein Sky-Sprecher gegenüber Digitalfernsehen bestätigt. Demnach wird Sky am 22. Januar die Spiele zwischen Pilsen und Porto sowie Braga gegen Nottingham zeigen. Die Rechte für den Wettbewerb liegen noch bis Sommer 2027 bei RTL Deutschland, ehe sie zu DAZN wechseln werden. Bereits klar war, dass RTL durch die Partnerschaft mit Sky auch weiterhin einige Zweitliga-Konferenzen ins Programm nehmen wird, so auch am kommenden Sonntag. Bezüglich der Formel 1 besteht hingegen noch keine Klarheit; zuletzt hatte RTL sieben Rennen pro Saison im Free-TV übertragen.

Downhill Skiers – Rausch der Geschwindigkeit © Prime Video
Nach dem Kinofilm "Downhill Skiers - Ain’t No Mountain Steep Enough" folgt nun eine vierteilige Serie bei Prime Video. Für "Downhill Skiers - Rausch der Geschwindigkeit" wurden in der zurückliegenden Ski-Saison unter anderem Lindsey Vonn, Emma Aicher, Sofia Goggia, Conny Hütter, Nina Ortlieb, Marco Odermatt, Aleksander Kilde und Cyprien Sarrazin begleitet. Wie jetzt bekannt wurde, wird Prime Video die Reihe ab dem 22. Januar ausstrahlen. Das Kreativteam umfasste unter anderem Mona Salmina (Executive Producer), Marvin Salmina (Co-Regie), Tom Dauer (Drehbuch, Co-Regie), Ruth Salmina (Executive Producer) sowie David Hofer (Schnitt), Manfred Plessl (Musik), Andreas Frei (Sound Design & Mix), Michaela Wartbichler (ArtDesign) und Gerald Salmina (Produzent/Regie).

Being Jérôme Boateng © BR/Flow media company GmbH/Alamy/Imago Images/Cosmin Iftode/Eibner/Montage: Marc Trompetter
Fotos der Kinder des ehemaligen Fußball-Nationalspielers Jérôme Boateng dürfen nicht mehr in der umstrittenen ARD-Dokureihe "Being Jérôme Boateng" gezeigt werden. Dazu haben sich der Bayerische Rundfunk (BR) und die Produktionsfirma Flow Media Company in Unterlassungserklärungen verpflictet, wie die Kanzlei Schertz Bermann mitteilte. "Die Doku zeichnet von Jérôme Boateng das falsche Bild des treusorgenden Familienvaters. Deshalb ist es zu begrüßen, dass die Kinder hierfür nicht weiter instrumentalisiert werden können", erklärte Anwalt Simon Bergmann in der "Süddeutschen Zeitung"

Sport in Zahlen

DAZN © DAZN
Auch wenn am Samstag zwei Bundesligaspiele abgesagt wurden, konnte sich Sky mit seinen Einzelspielen immerhin noch über einen Marktanteil von 10,8 Prozent in der Zielgruppe freuen. Die Sonntagsspiele waren nun dagegen wieder ausschließlich bei DAZN zu sehen, darunter auch das 8:1 der Bayern gegen Wolfsburg. Für das Streaming, auf das ein Großteil der Nutzung entfallen dürfte, liegen die Zahlen bislang noch nicht vor, doch selbst auf dem linearen Sender DAZN 1 ließ sich eine ordentliche Reichweite generieren. 140.000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren hier im Schnitt ab 16:45 Uhr - dieser Durchschnittswert umfasst auch Vor- und Nachberichterstattung, die eigentliche Reichweite des Spiels dürfte also noch ein gutes Stück höher gelegen haben. Doch auch so reichte es für einen Marktanteil von 1,7 Prozent in der Zielgruppe. Die Konferenz-Strecke ab 14:00 Uhr brachte es am Samstag bei DAZN 1 übrigens auf 1,3 Prozent.