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Sports-Update vom 13. Januar

Buschi schreibt für n-tv, Sportrechte werden teurer

 

Neue Aufgabe für Frank Buschmann: Ab Mitte der Woche wird er bei n-tv.de sein "Buschfeuer" legen. Außerdem im Sports-Update: Die Preise für Sportrechte werden 2014 weiter steigen und Biathlon beschert dem ZDF Spitzen-Quoten.

von Alexander Krei
13.01.2014 - 11:10 Uhr

  • Frank Buschmann
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    Auf Facebook und bei YouTube ist Frank Buschmann, der für ProSieben, Sat.1 und kabel eins als Kommentator fungiert, schon seit geraumer Zeit gefragt. Nun heuert er etwas überraschend bei der RTL-Gruppe an - allerdings nicht als Kommentator, sondern als Kolumnist. Am kommenden Mittwoch startet er sein "Buschfeuer" bei n-tv.de. Darin soll er wöchentlich das aktuelle Geschehen im Fußball, Basketball und US-Sport meinungsfreudig kommentieren. Darüber hinaus werden die Gespräche, die er mit bekannten Sportlern führt, als Video im "Buschfeuer" zu sehen sein. "Ich freue mich wie Bolle über diese Kooperation und brenne jeden Mittwoch", so Buschi über sein "Buschfeuer".
  • Sport1
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    Sport1 hat die Rechte an der Rallye-WM verlängert. Möglich macht das eine Vereinbarung mit der WRC Promoter GmbH, die für ein Jahr gilt und plattformneutrale Verwertungsrechte für Deutschland, Österreich und die Schweiz umfasst. Sport1 bereitet 2014 im Free-TV in Highlights von jeder der 13 Saison-Stationen - freitags, samstags und sonntags soll es entsprechende Zusammenfassungen zu sehen geben. Im Saisonverlauf sind aber auch vereinzelte Live-Übertragungen geplant. "Die FIA WRC ist das Premium-Produkt des Rallye-Rennsports - mit den technisch anspruchsvollsten Prüfungen und abwechslungsreichsten Streckenprofilen", so Olaf Schröder, Geschäftsführer von Sport1. "Wir freuen uns, dass wir unseren Motorsport-Fans auch in der Saison 2014 diese packende Rallye-Action bieten können: Von der fürstlichen Rallye Monte Carlo über das nationale Highlight, der ADAC Rallye Deutschland rund um Trier, bis hin zum Saisonfinale bei der Wales Rallye."
  • Foto: Pixelquelle
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    Medienkonzerne können sich schon mal auf höhere Preise einstellen - sofern sie denn an Sportrechten interessiert sind. Einem "Sponsors"-Bericht zufolge will Deloitte herausgefunden haben, dass die bedeutendsten, jährlich wiederkehrenden Sportarten der Welt in diesem Jahr etwa 16 Milliarden britische Pfund und damit rund 19,3 Milliarden Euro mit ihren TV-Rechten generieren. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 14 Prozent. Alleine rund 75 Prozent davon entfallen davon aber auf die zehn größten Wettbewerbe der Welt, also auch auf Bundesliga, Champions League und die vier großen amerikanischen Profi-Ligen. Vor allem neue Verträge von Bundesliga, Premier League und MLB sorgen 2014 für den erwarteten Preisanstieg.
  • Tennis
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    Seit der Nacht sind die Australian Open in vollem Gange. Eurosport wird im Zuge seiner Live-Übertragungen so umfangreich über das Tennis-Turnier berichten wie nie zuvor. Möglich machen das die neuen Bonuskanäle Eurosport360 HD, auf denen über Sky erstmals bis zu neun Kanäle parallel live und in HD gesendet werden können. Damit will der Sender mehr als 500 Stunden live übertragen. Eurosport-Experte Mats Wilander wird in der Highlight-Sendung "Game, Set and Mats" täglich das aktuelle Geschehen in Melbourne analysieren. Eurosport hat bereits angekündigt, die Zusatzkanäle auch bei den Grand Slams in Roland Garros und Flushing Meadows sowie bei weiteren parallel stattfindenden Sportereignissen zur Verfügung stellen zu wollen.

Sport in Zahlen

  • ZDF
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    Starkes Wintersport-Wochenende für das ZDF: Nachdem die stundenlangen Live-Übertragungen bereits am Samstag zur Marktführerschaft des Senders beitrugen, lief es auch am Sonntag richtig gut. Die Biathlon-Rennen der Damen und Herren trieben die Marktanteile auf jeweils mehr als 28 Prozent. Bei der 10-Kilometer-Verfolgung der Damen waren am Vormittag bereits 3,81 Millionen Zuschauer dabei, die für 28,4 Prozent Marktanteil sorgten. Als etwas später die Herren antraten, waren sogar 4,68 Millionen Zuschauer dabei. Der Marktanteil betrug zu diesem Zeitpunkt satte 28,6 Prozent. Auch die Slalom-Übertragung war anschließend mit 4,22 Millionen Zuschauern sowie einem Marktanteil von 25,2 Prozent noch gefragt.
  • EuroSport
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    Obwohl das ZDF so erfolgreich mit Biathlon war, konnte auch Eurosport mit seiner Parallel-Übertragung noch einige Fans einsammeln. 210.000 Zuschauer sahen den Damen-Lauf am Vormittag und sorgten für sehr gute 1,6 Prozent Marktanteil, bei den Männern fiel die Reichweite später nur geringfügig niedriger aus. Das Finale der Darts-Weltmeisterschaft trieb am Vorabend zudem noch 270.000 Zuschauer zu Eurosport. Sport1 überzeugte derweil mit Fußball: 180.000 Fans verfolgten am Nachmittag das Hallenfußball-Turnier in Gummersbach. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden sehr gute 1,3 Prozent Marktanteil erzielt. Das anschließende Testspiel zwischen Besiktas Istanbul und Gladbach holte sogar 350.000 Zuschauer zu Sport1. Die Handball-EM tat sich am Abend mit dem Spiel zwischen Dänemark und Mazedonien gegen die Fiction-Konkurrenz mit 200.000 Zuschauern sowie 0,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe aber etwas schwerer.
  • ran auf Sat.1
    © ProSiebenSat.1
    Herausragende Quoten waren am vergangenen Wochenende mit der NFL für Sat.1 nicht zu holen: Kurz vor dem SuperBowl hat der Sender in den zurückliegenden beiden Nächten über die Playoffs berichtet. In der Nacht von Sonntag auf Montag waren damit aber nur 490.000 Zuschauer zu begeistern. Der Marktanteil lag aber zumindest in der Zielgruppe mit 10,2 Prozent noch im zweistelligen Bereich und damit über dem Schnitt des Senders. Die stundenlange Übertragung in der Nacht zuvor hatte dagegen zunächst nur 9,1 Prozent erzielt.

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