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Sports-Update vom 20. Mai

Champions-League-Finale bei Sky 1, Eishockey-WM stark

 

Sky wird das Finale der Champions League überraschend auch auf dem Entertainment-Sender Sky 1 übertragen. Derweil hat DAZN zwei neue Features für Fußballfans eingeführt. Außerdem: 2. Bundesliga und Eishockey-WM sorgen für gute Quoten.

von Alexander Krei
20.05.2019 - 11:38 Uhr

Sky 1© Sky
Sky wird das Champions-League-Finale zwischen dem FC Liverpool und den Tottenham Hotspurs am 1. Juni nicht nur auf seinem Sportsender zeigen, sondern auch auf Sky 1. Der Pay-TV-Anbieter will das Endspiel damit auch Kunden zugänglich machen, die das im Vergleich zum Sport-Paket günstigere Entertainment-Paket gebucht haben, in dem Sky 1 enthalten ist. Gezeigt wird bei Sky1 übrigens nicht nur das Spiel, sondern auch die komplette Rahmenberichterstattung, die bereits um 19:30 Uhr beginnt und damit 90 Minuten vor dem Anpfiff. Parallel überträgt auch der Sport-Streamingdienst DAZN das Finale. Eine Übertragung im Free-TV wird es dagegen nicht geben, weil DAZN sein Veto eingelegt hat (DWDL.de berichtete).

DAZN© DAZN
DAZN hat jüngst zwei neue Features eingeführt, die zunächst ausschließlich im Web-Browser verfügbar sind. Die "Key Moments"-Funktion ermöglicht es den Zuschauern, mit einem Klick zu den wichtigsten Momenten eines Fußballspiels zu springen. Im Fortschrittsbalken werden Tore, rote Karten, Elfmeter und Schüsse an Latten und Pfosten angezeigt. Das Feature soll sich vor allem an jene Fans richten, die später ins Spiel live eingestiegen sind. Zudem gibt es inzwischen auch ein Sportdaten-Feature unter dem Namen "Football League Tables". Die Nutzer können fortan die Tabellen aller Fußball-Wettbewerbe auf DAZN über den Browser einsehen, indem sie auf die Seite des jeweiligen Wettbewerbs gehen. Während der Live-Spiele wird die Tabelle laufend aktualisiert. Die Daten werden von Opta Sports zur Verfügung gestellt. Beide neuen Features sollen nach Angaben von DAZN in Zukunft auch über alle anderen Devices abrufbar sein. 

24-Stunden-Rennen vom Nürburgring© TVNOW
Der RTL-Männersender Nitro hat sich erneut die Übertragungsrechte am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gesichert. Die Übertragung beginnt am Samstag, den 22. Juni um 14:40 Uhr dauert bis Sonntag um 16:00 Uhr. "Nitro überträgt das ADAC Total 24h-Rennen in diesem Jahr erstmals als alleiniger TV-Experte 25 Stunden non-stop - ein toller USP, den wir zu nutzen beabsichtigen", freut sich Nitro-Chef Oliver Schablitzki. "Mit einem hochklassigen Team, bestehend aus Ex-Formel-1-Moderator Alex Hofmann und Profi-Rennfahrer Dirk Adorf als Experte sowie vielen anderen namhaften Motorsport-Kennern ist der Männersender bestens vorbereitet für den aufwendigen TV-Marathon." Darüber hinaus wird das Rennen auch in voller Länge bei TVNow zu sehen sein. Als Rahmenberichterstattung zeigt Nitro außerdem Zusammenfassungen von drei Qualifikationsrennen, das "Top Qualifying" sowie eine Dokumentation über das Autorennen.

Bild© Springer
"Bild" glaubt weiter an Snapchat und hat dort jetzt die neue Show "Bild Crunchtime" gestartet, die wöchentlich Highlights der NBA im Hochkant-Format zeigt. Es ist bereits die vierte Show, die das Springer-Blatt via Snapchat anbietet. Morten Wenzek, verantwortlicher Redakteur für neue Plattformen und Social Media bei "Bild", hält Snapchat aus diesem Grund auch nicht für tot, wie er bei Twitter schreibt. Ihm zufolge erreicht "Bild" allein mit Storys im Schnitt 650.000 täglich aktive Nutzer. Weil Snapchat von vielen unter-24-Jährigen genutzt wird, könne man dort das Bild von "Bild" neu prägen, erklärte Wenzek schon vor einigen Wochen die Strategie.

Bayerischer Rundfunk© BR
Seit dem Wochenende wird das WTA-Turnier in Nürnberg ausgestragen. Der Bayerische Rundfunk überträgt seitdem täglich ein Top-Spiel im Livestream auf BRsport.deNach der Absage von Julia Görges stehen beim Top-Turnier in Nürnberg aus deutscher Sicht vor allem Andrea Petkovic, Mona Barthel sowie die einstige Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki im Fokus. Das Inforadio B5 hat zudem angekündigt, während der Spiele stündlich live auf die Anlage zu schalten. Sowohl das Halbfinale als auch das Finale werden im BR Fernsehen gezeigt - am Freitag und Samstag jeweils ab 13:30 Uhr. Moderiert werden diese Übertragungen von Julia Büchler, Reporter ist Philipp Eger. 

Sport in Zahlen

Sport1© Sport1
Die Eishockey-WM sorgt weiterhin für starke Quoten bei Sport1 - trotz der beiden jüngsten Niederlagen. Das Spiel zwischen Deutschland und Kanada verfolgten am Samstagnachmittag trotz der Konkurrenz zur Bundesliga im Schnitt 670.000 Zuschauer. In der Zielgruppe lag der Marktanteil bei sehr guten 6,5 Prozent. Einen Tag später waren bei der Niederlage gegen die USA schließlich 880.000 Zuschauer dabei, hier wurde ein Marktanteil von 7,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen eingefahren. Weil am Vormittag auch der "Doppelpass" mit 1,09 Millionen Zuschauern über neun Prozent Marktanteil punktete, belief sich der Tagesmarktanteil des Senders auf starke 2,7 ProzentSolide Quoten fuhr Sport1 indes am Samstag mit dem Finale der Frauen-Champions-League zwischen Lyon und Barcelona ein, das auf 150.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 1,1 Prozent kam. 

2. Bundesliga© DFL
Auch wenn der Nicht-Aufstieg des Hamburger SV bereits besiegelt war, hat die 2. Bundesliga am Sonntag bei Sky noch einmal für überzeugende Zuschauerzahlen gesorgt: 800.000 Zuschauer schalteten im Schnitt ab 15:30 Uhr ein - die Zuschauer in Bars und Kneipen sind in dieser Zahl wie immer noch nicht enthalten. Im Vergleich zur Vorwoche ging die Reichweite damit zwar um über 100.000 Zuschauer zurück, doch der Marktanteil lag in der Zielgruppe trotzdem bei starken 10,9 Prozent. Das Bundesliga-Finale hatte es am Tag zuvor sogar auf 1,91 Millionen Zuschauer sowie 25,9 Prozent Marktanteil gebracht (DWDL.de berichtete)Die letzte Ausgabe des Fußball-Talks "Wontorra" bei Sky Sport News HD erreichte derweil am Sonntag immerhin 210.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 2,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Was noch zu sagen wäre...

"Ja, hat sich erledigt."
Philipp Klement vom Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn gibt im Sky-Interview zu, dass er zunächst davon ausging, in die Relegation gehen zu müssen

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