
Nachdem es die erste Staffel von "Oderbruch" in der ARD-Mediathek einst auf über 13 Millionen Abrufe brachte, stand schnell fest, dass es eine Fortsetzung geben würde. Auch hier schielen die Verantwortlich freilich vor allem wieder auf eine hohe non-lineare Nutzung - nichtsdestotrotz räumte man für die ersten beiden Folgen auch im Ersten einen prominenten Sendeplatz frei.
Ein großer linearer Erfolg war dem Sender dabei nicht beschieden, auch wenn "Oderbruch" noch im Windschatten des "Tatorts" zu sehen war. Ab 22:07 Uhr erreichte die erste Folge jedoch nur 1,16 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Zum Vergleich: Die zuvor noch eingeschobenen "Tagesthemen" hatten immerhin noch 3,44 Millionen Menschen im Ersten gehalten und 15,3 Prozent Marktanteil erzielt.
"Oderbruch" schaffte hingegen nur 6,5 Prozent Marktanteil und erzielte mit der zweiten Folge sogar lediglich 5,5 Prozent. Noch schwerer tat sich die Serie zudem bei den 14- bis 49-Jährigen, wo die Marktanteile bei 3,4 und 3,3 Prozent lagen. Bei der ARD wird man die überschaubaren TV-Quoten aber wohl verschmerzen können, denn schon die erste Staffel hatte sich einst linear schwer getan - und fand in der Mediathek trotzdem ihr Publikum.
Weiterhin nur überschaubare lineare Quoten gab's daneben auch wieder für "The Kollective" bei ZDFneo: Mit 160.000 Zuschauerinnen und Zuschauern um 20:15 Uhr sowie 130.000 knapp eine Stunde später konnte die Serie auch in der zweiten Woche nicht viel reißen. Beim jungen Publikum spielte "The Kollective" mit Marktanteilen von 0,2 und 0,1 Prozent sogar nahezu keine Rolle.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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