
Dass die ARD mit ihrem Donnerstagskrimi den Sieg holt, ist man gewohnt - aktuell ist die drückende Überlegenheit aber noch etwas stärker als sonst. 6,46 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer entschieden sich am Donnerstagabend für "Nord bei Nordwest - Bei Einbruch Mord", das trieb den Marktanteil auf herausragende 31,3 Prozent und damit die zweite Woche in Folge über die 30-Prozent-Marke. Auch in den jüngeren Altersgruppen lag die ARD vorn: Mit 11,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 19,7 Prozent bei den 14- bis 59-Jährigen.
Das ZDF macht es der ARD derzeit allerdings auch noch einfach, weil dort nur eine Wiederholung der "Bergretter" zu sehen war, die mit 2,81 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern eine weniger als halb so hohe Reichweite erzielte. 13,6 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum sind für eine Wiederholung trotzdem ein sehr ordentliches Ergebnis, bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es für 6,0 Prozent Marktanteil.
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist unterdessen gerade beim jüngeren Publikum ein steigendes Interesse an Politik-Themen zu verzeichnen. Maybrit Illner verzeichnete bei den 14- bis 49-Jährigen mit ihrem Talk zum Thema "Der Osten wählt: Letzte Tag der Brandmauer?" einen neuen Jahresbestwert: Sehr starke 11,4 Prozent Marktanteil wurden hier erzielt. Insgesamt sahen ab 22:15 Uhr 1,89 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zu, was 14,0 Prozent beim Gesamtpublikum entsprach. Danach waren 1,48 Millionen bei Markus Lanz dabei, hier stiegen die Marktanteile sogar weiter auf 19,2 Prozent beim Gesamtpublikum und 16,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.
Das ging etwas zulasten von "Inas Nacht", die im Ersten mit im Schnitt 1,2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern die geringste Reichweite dieser Staffel hinnehmen musste. Der Marktanteil sank auf - trotzdem solide - 11,5 Prozent beim Gesamtpublikum, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 7,8 Prozent Marktanteil erzielt. Tahsim Durguns Roadtrip "Deutschland, ich küss dein Herz" hatte es danach sehr schwer: Die erste Folge sahen sich noch 360.000 Leute an, die zweite 220.000. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum sank von erst 5,2 auf dann 4,2 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen sah es mit 4,0 und 3,6 Prozent nicht besser aus.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.15; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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